Warum erscheint auf manchen Landkarten „Palästina“ statt Israel? Woher stammt dieser Begriff – und wie wurde er über Jahrhunderte hinweg verbreitet? Darüber geht es in der aktuellen Folge unserer Videopodcast-Serie. Aviel Schneider und Dov Eilon gehen den historischen Ursprüngen des Namens nach, ordnen seine Verwendung von der römischen Zeit bis in die britische Mandatszeit ein und zeigen, welchen Einfluss Karten, Bibelübersetzungen und politische Sprache bis heute auf die Wahrnehmung Israels haben.
Der Blick führt zurück ins Römische Reich, als Kaiser Hadrian nach dem Bar-Kochba-Aufstand im Jahr 135 n. Chr. Judäa in „Syria Palaestina“ umbenannte. Auch die Verwendung des Begriffs während der britischen Mandatszeit wird beleuchtet, ebenso wie der Einfluss von Bibelkarten des 19. und 20. Jahrhunderts, die das geografische Verständnis ganzer Generationen geprägt haben.
Zugleich wird deutlich, wie stark Sprache und Begriffe den politischen Diskurs prägen. Welche Wirkung haben Parolen wie „Free Palestine“ oder Aussagen wie „Jesus war Palästinenser“ auf das öffentliche Bewusstsein? Und was sagt der biblische Text tatsächlich? Dabei geht es auch um die Frage, ob Bezeichnungen wie Israel, Judäa und Samaria in der Heiligen Schrift konsistent verwendet werden und welche Rolle Übersetzungstraditionen für die heutige Wahrnehmung spielen.
Die Folge wurde vor Beginn des 40-tägigen Krieges gegen den Iran aufgenommen.
Hier die neue Folge unserer Videopodcast-Serie:
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Das Thema ist mir nicht unbekannt. Während ich euch zugehört habe, habe ich parallel dazu meine verschiedenen Bibeln diesbezüglich angeschaut….King James, SChlachter, Einheitsübersetzung, Elberfelder.
Die Bibeln gehen auf den Zeitraum ein, vor Chr. nach Chr…Röm. Reich etc und differenzieren sehr wohl !!!!!