Ungarns designierter Ministerpräsident, Peter Magyar, bestätigte, dass er Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nach Budapest eingeladen habe, deutete jedoch zugleich an, er würde den israelischen Regierungschef bei seiner Ankunft verhaften lassen.
Auf einer Pressekonferenz am Montag wurde Magyar gebeten, eine Erklärung aus Netanjahus Büro zu kommentieren, wonach er eingeladen worden sei, an der 70. Gedenkveranstaltung zur Ungarischen Revolution von 1956 teilzunehmen. Magyar bestätigte dies und erklärte, er habe alle ausländischen Staats- und Regierungschefs eingeladen, mit denen er seit dem Wahlsieg seiner Tisza-Partei bei der Parlamentswahl am 12. April gesprochen habe.
Anschließend wurde Magyar nach der erklärten Absicht seines Vorgängers, des scheidenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán, gefragt, Ungarn wegen der Bemühungen des Gerichts, Netanjahu strafrechtlich zu verfolgen, aus dem Internationalen Strafgerichtshof zurückzuziehen.
Magyar sagte, er werde verhindern, dass Ungarn den Internationalen Strafgerichtshof verlässt. Daraufhin fragte ein weiterer Reporter, was das bedeuten würde, falls Netanjahu die Einladung nach Budapest annehmen sollte. Er antwortete: „Wenn ein Land Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs ist und sich eine vom Gericht gesuchte Person auf seinem Staatsgebiet aufhält, wird sie festgenommen.“





Na, dann ist ja alles klar, was für eine Gesinnung das Oberhaupt dieses Staates hat. Übrigens, in Ungarn leben noch seehr viele Juden. Vielleicht ist das ja der Anlass nun Alija zu machen.