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MitgliederTrump an Netanjahu: „Beendet den Krieg in Gaza – es reicht“

Israel Heute-Korrespondent Itamar Eichner über Trumps Ungeduld mit Netanjahu, das zähe Ringen um ein Geiselabkommen und den wachsenden internationalen Druck auf Israel.

Trump
US-Präsident Donald J. Trump (L) begrüßt den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu (R) bei seiner Ankunft zu einem Treffen im Westflügel des Weißen Hauses in Washington, DC, USA, 07. April 2025. Die Pressekonferenz von Präsident Trump und Ministerpräsident Benjamin.Foto: EPA-EFE/SHAWN THEW

Nach 614 Kriegstagen in Gaza scheint US-Präsident Donald Trump genug zu haben. Das Telefongespräch, das er diese Woche mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu führte, war angespannt – obwohl Trump anschließend gegenüber Reportern erklärte, das Gespräch sei „ausgezeichnet“ gewesen.

Tatsächlich war es das Gegenteil. Trump drängte Netanjahu eindringlich, den Krieg zu beenden. „Die Gaza-Offensive hat sich erschöpft. Beendet sie. Nicht nur wegen Witkoff, sondern weil sie uns gegenüber Iran und Saudi-Arabien schadet. Strebt ein Ende an.“ Trumps Botschaft war klar: „Ich habe euch ein halbes Jahr volle Rückendeckung gegeben – jetzt ist Schluss. Es ist Zeit, weiterzugehen.“

Dann kam das Thema Iran zur Sprache – und es wurde deutlich, dass die beiden Staatsmänner nicht auf derselben Wellenlänge liegen. Zwar sind sich beide einig, dass Iran keine Atomwaffen erhalten darf, doch der Weg dorthin wird unterschiedlich gesehen.

Netanjahu machte deutlich, dass nach zwei Monaten Verhandlungen klar sei, dass die Iraner die Amerikaner getäuscht und nur auf Zeit gespielt hätten. „Sie haben bereits spaltbares Material für zehn Atombomben. Die...

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Trump an Netanjahu: „Beendet den Krieg in Gaza – es reicht“”

  1. j-glaesser sagt:

    (Es ist das erste Mal, dass westliche Staaten israelische Minister sanktionieren.)
    Demokratische und christliche Werte sind: Das für alle Personen die gleichen Maßstäbe zählen.
    Man bedenke, was die Regierungsmitglieder der palästinensischen Autonomie- vor allem auch ihr ewiger gewählter Präsident – für antisemitische Lügen und Propaganda regelmäßig von sich gegeben haben. Gab es etwa zumindest einen Aufschrei vom WESTEN? Warum nicht? Vertritt man gemeinsame Interessen?
    ..
    Zu Trump braucht man nichts zu sagen, es geschieht das was jeder normal denkende Mensch erwartet hat. Trump ist – nach den Worten der Bibel – kein Christ, sondern ein religiöser ICH Mensch. Also einer, der seine Fans vor allem – in Deutschland – auch bei der AfD und seinen Anhängern hat.

  2. j-glaesser sagt:

    Hier ein Beispiel für Sanktionen 😉 gegen die Palästinensische Autonomiebehörde. Nein die Gelder aus dem WESTEN kommen weiter in Ramallah an – ja, vielleicht gerade auch deswegen.
    09.06.2025 / Focus Jerusalem
    Palästinenserführer Mahmud Abbas lobt das Massaker vom 7. Oktober
    JERUSALEM 09.06.2025 (LS) – In einem von der offiziellen Tageszeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat Al-Jadida, veröffentlichten Interview hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas über die „strategische Bedeutung“ des 7. Oktobers gesprochen. Die Organisation Palestinian Media Watch machte darauf aufmerksam, nachdem sie das Interview aus dem Arabischen übersetzte.
    „Strategischer Sieg für die palästinensische Sache“
    …..

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