Naher Osten

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MitgliederTacheles mit Aviel – Trump zwischen Gottesverheißung und Machtpolitik

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Israel im Schatten geopolitischer Interessen. Die Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus im Januar 2025 wird im Nahen Osten mit großer Aufmerksamkeit beobachtet – insbesondere in Israel.

Trump
US-Präsident Donald Trump bei seiner Grundsatzrede auf dem saudisch-amerikanischen Investitionsforum in Riad, Saudi-Arabien, am 13. Mai 2025. Foto: EPA-EFE/Ali Haider

Donald Trump, der sich gerne als historischer Freund Israels inszeniert, verspricht viel: die Rückkehr der Geiseln, die Eindämmung Irans, den Wiederaufbau des Gazastreifens, die Stabilisierung der Region. Doch während er auf seiner Reise durch Saudi-Arabien, Katar und andere Golfstaaten große Gesten setzt, bleibt Israel außen vor. Das ist jedenfalls das Gefühl in Jerusalem, auch wenn dies in der Koalition umstritten ist. Die einen sagen, alles sei in Ordnung, die anderen meinen, man sollte Trump gegenüber vorsichtiger sein. Eine geopolitische Spannung oder ein Machtkampf zwischen Babylon und Zion.

Was politisch wie diplomatischer Pragmatismus wirkt, offenbart aus theologischer Sicht eine tiefere Dynamik. In geopolitischen Interessen spielt Israel stets eine zentrale Rolle – mal mehr, mal weniger, doch das war schon immer so in der biblischen Geschichte dieses Landes.

 

Die Spannung zwischen Politik und Verheißung

Die Bibel beschreibt Israel als „Augapfel Gottes“ (Sacharja 2,12), als Zentrum seines „heilsgeschichtlichen Handelns“ – so, wie es sich viele christliche Kreise in der westlichen Welt gerne vorstellen. Doch gerade in dieser Stunde scheint...

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Patrick Callahan

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4 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Trump zwischen Gottesverheißung und Machtpolitik”

  1. J. Hofer sagt:

    „„Wir lieben uns einfach“, zitierten israelische Zeitungen Trumps Aussage nach seinem Treffen mit dem Emir von Katar…..“
    Gleich und gleich gesellt sich gern….

  2. Stefan Mössinger sagt:

    Diese Entwicklung war leider zu befürchten. Andererseits ist es gut, dass Israel sich auf seinen wahren Herrn verlässt und nicht auf eine weltliche oder politische Macht. Beten wir dafür, dass der wahre Messias erkannt und von allen angebetet wird.

  3. Roland Kunz sagt:

    Es kippt jetzt tatsächlich ins Surreale mit Trump. Nach seiner ersten Amtszeit bestand grosse Hoffnung, dass Israel von seiner erneuten Präsidentschaft profitieren würde. Aber jetzt ist diese Hoffnung am erlöschen. Momentan ist aus seiner Administration nichts zu erkennen, was die Sache Israels stärken würde. Letztlich ist es der Herr, der Gott Israels, der über Israel wacht und es schützt und nicht Verbündete noch Waffensysteme.

  4. Luise H. sagt:

    Nu Israel, so ein hübsches kleines Flugzeug als Gastgeschenk hätte es schon sein dürfen…
    Mr. Trump steht auf Gold, das sieht man am Oval Office: so geschmacklos protzig sah ich vorher das Weiße Haus noch nicht.

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