Die westlichen Regierungen tun so, als ob sie sich fast heilig verhalten, also menschlich, fair und gerecht in ihrer Außenpolitik sind. Aber Tacheles, entspricht das nicht den Tatsachen und nicht der Realität. Eigentlich ist ihre scheinheilige Politik leicht zu durchschauen und zeigt, wie die scheinheiligen Regierungen und Politiker wirklich denken. Dies wurde uns allen in den letzten Tagen wieder deutlich gemacht. Ein Schlag ins Gesicht, als die israelische Reaktion mit dem Plakat „Wo waren Eure Augen am siebten Oktober?“ nach nur wenigen Hunderttausenden Klicks von Instagram gelöscht wurde. Das von der Hamas initiierte AI-Foto mit dem Titel „Alle Augen auf Rafah“ hingegen wurde alleine auf Instagram von rund 42 Millionen Menschen angeklickt bzw. weitergeleitet. „Die Augen auf Hamas, Rafah und den Palästinensern“ dürfen nicht gelöscht werden – die „Augen auf Israel und das jüdische Volk“ dürfen dagegen sehr wohl gelöscht werden. Israels Leidensgeschichte ist wie eine Parallele zur Passion Jesu.
Where were your eyes on October 7? pic.twitter.com/RLbW7lHTYm
— יוסף חדאד – Yoseph Haddad (@YosephHaddad) May 28, 2024
Die Doppelmoral schreit zum Himmel. Was sich Instagram in Bezug auf Israel geleistet hat, ist genau das, was die Nationen mit Israel in ihrer scheinheiligen Politik tun. Die westlichen Regierungen publizieren die palästinensische Seite und kritisieren andererseits Israels Verhalten im Krieg und Konflikt. Die arabischen Regierungen halte ich in diesem Fall aus der Gleichstellung mit den westlichen Regierungen – den sogenannten christlichen Nationen – heraus. Ich wiederhole nochmals, die Lüge gegen Israel wird zur politischen Weltordnung gemacht. Was sich die Welt erlauben darf, darf sich Israel nicht erlauben. Mit anderen Worten im biblischen Sinne, was sich alle in der Völkerfamilie erlauben dürfen, darf sich das auserwählte Volk nicht erlauben.
Im biblischen Mikroskop betrachte ich das wie in der Familie Jakobs: Was sich Josefs Brüder erlauben durften, war Jakobs Lieblingssohn verboten. Das die Weltöffentlichkeit keinen Zusammenhang sieht, ist mir absolut klar und das erwarte ich auch nicht. Aber damit verstehe ich unsere Situation im aktuellen Leben. Letztendlich war es jedoch Josef, der seine Brüder vor der Hungersnot rettete. Ist es nicht auch Israel, mit seiner Wissenschaft und technologischen Entwicklungen und Fortschritten, womit allen Geschwistern in der Völkerfamilie geholfen wird? Natürlich, und ihr könnt selbst googlen, was das jüdische Volk über Generation hinweg zum Wohle der Menschheit beigetragen hat.

Aber jetzt im Konflikt mit den Palästinensern oder genauer gesagt mit dem terroristischen Hamasregime im Gazastreifen, wird Israel für etwas angeklagt, wofür sich die westlichen Völker niemals selbst angeklagt hätten. Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag, das Hauptrechtsprechungsorgan der Vereinten Nationen, hat Israel aufgerufen, seine Bodenoperation in Rafah zu stoppen. IGH hat die Aufgabe, internationale Streitfälle zu regeln und beizulegen. Wie die UNO selbst, die Dachorganisation der familiären Nationen, kann ich mich eigentlich nicht daran erinnern, dass die Völker je für ihren Bruder Israel gestimmt haben. Wisst ihr was, vielleicht einmal im November 1947, 30 Monate nach dem Holocaust, da hatten die Völker ein wenig Mitleid mit den Juden und so stimmten 33 Staaten für die Staatsgründung Israels, 13 Staaten lehnten sie ab, darunter alle arabischen UN-Mitglieder der UN. 10 Staaten enthielten sich, darunter die damalige britische Mandatsmacht. Das war es.
Auch jetzt im Oktober 2023 waren in der ersten Woche die meisten Staatsführer aus dem Westen in Jerusalem und zeigten ihr Beileid. Aber das war es. Alles ist vergessen und im Krieg gegen das Böse wird das Gute missachtet. Dieselben Politiker, die Israels Staatschef damals herzlich umarmten, werfen Israel nun einen Völkermord vor. Wer will, kann darin eine Parallele zur Passion Jesu sehen, eine Leidensgeschichte Israels. Zuerst begrüßten die Menschen Jesus mit großer Freude in Jerusalem. Kurz danach forderten sie seinen Tod. Von Hosianna bis kreuzige ihn. Dasselbe fühlt Israel in diesen Tagen. Das Volk Israel wird politisch gekreuzigt. Es ist eine scheinheilige Politik par excellence gegen Israel!
All eyes on #Rafah 🇵🇸 pic.twitter.com/bg3bAtl3dQ
— The Palestinian (@InsiderWorld_1) May 27, 2024
Wegen der hohen Todeszahl von über 35.000 Palästinensern im Gazastreifen, wird Israel automatisch angeklagt, obwohl die Opferzahlen der Hamas nicht wirklich geprüft worden sind. Nicht nur das, vor über einer Woche hat die UNO doch selbst zugegeben, dass etwa 10.000 palästinensische Kinder und Frauen doch nicht tot seien und es ein Fehler war, den Daten der Hamas ungeprüft zu vertrauen. Wer will, kann darin ein „palästinensisches Auferstehungswunder“ sehen. Und wenn man von der übrigen Zahl noch die Terroristen abzieht, dann sinkt auch die Todeszahl palästinensischer Zivilisten drastisch. Aber das scheint der Welt total egal zu sein. Wenn ich heute die tausenden Studenten weltweit sehe, die an allen bedeutenden Universitäten für Hamas und Palästinenser protestieren, dann verstehe ich, dass Hamas, Terror und die Kufiya zum Status- bzw. Sexsymbol geworden sind. Die jungen Menschen tun mir leid und ich kann mir gut vorstellen, dass einige von diesem Blödsinn eines Tages aufwachen werden.
Aber „alle Augen sind auf Rafah“! Und niemand blickt auf Syrien. Keiner blickt auf Äthiopien. Keiner richtet seine Augen auf den Sudan. Alle schauen nur auf Israel. Warum ignoriert die Welt Krieg, Völkermord und Hungersnot im Sudan? Amerika ist abgelenkt, die UNO ist nicht interessiert. 500.000 Menschen wurden im syrischen Bürgerkrieg getötet. Wurden deswegen Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofes gegen den syrischen Staatschef und Verteidigungsminister erlassen? Natürlich nicht. Lässt man die Lügen außer Betracht, auf denen die Propaganda-Geschichte der Hamas über das vermeintliche „Massaker der IDF“ an den Flüchtlingen in jenem Zeltlager basiert, fragt man sich, warum kein Blick auf die vielen anderen Konflikte geworfen wird, bei denen in den letzten Monaten und Jahren eine viel höhere Zahl von Menschen getötet wurde? Nigeria – Zehntausende Tote. Darfur – Zehntausende Tote. Äthiopien – bis zu 500.000 Tote. Jemen – über 100.000 Tote. Myanmar – 45.000 Tote.
Wenn ich diese Todeszahlen vor mir sehe, dann sind wir unseren Feinden gegenüber zu großzügig. Warum greift der Westen bei 35.000 Toten ein, nicht aber bei 50.000 und mehr Toten? Diejenigen, die für Gaza protestieren, interessieren sich nicht wirklich für das menschliche Leid der Palästinenser. Wenn sie das täten, würden sie auch im Namen all der anderen Völker demonstrieren. Was sie wirklich motiviert, ist der Hass auf Israel und die Juden. Das traurige in diesem Zahlenspiel ist, dass ich damit keinen auf der anderen Seite überzeugen kann. Damit müssen wir leben und somit wird die Lüge zur neuen Weltordnung gemacht. Und der Auslöser dafür ist Israel, das Volk Israel, die Kinder Israel, die für immer in der Völkerfamilie Outsider und Verstoßene seien werden.
Dear ‚All eyes on Rafah‘ useful idiots, where were your eyes when Hamas BURNED ALIVE 4-year-old Omer Siman Tov?!
Hypocrites. pic.twitter.com/EDOhctjnZr
— Inbar Cohen (@InbarCohen13) May 29, 2024
Die Welt beschwindelt sich selbst und dies nur aus Hass gegenüber Israel und dem jüdischen Volk. Israel hätte wahrscheinlich niemals die Chance gehabt oder nur sehr schwer, 42 Millionen Mal ein pro-israelisches AI-Foto in den ersten 48 Stunden angeklickt zu bekommen. Das jüdische Volk weltweit, einschließlich Israel, zählt ja nur 15 Mio. Menschen. Woher kommen die knapp übrigen 30 Mio. Klicks für Israel? Es stimmt, Israel hat christliche Freunde im Ausland, aber wie viele? Ein paar Hundertausende in Deutschland, weniger in der Schweiz und noch weniger in Österreich.
Dear ‘All Eyes on Rafah’ Influencers,
All of these girls and women were brutally slaughtered on October 7th.
320 women and girls were killed.
Dozens were r*ped.
100 women and girls kidnapped.
Where were your Instagram posts?
Were your eyes shut? pic.twitter.com/s61sZnMcep
— Oli London (@OliLondonTV) May 28, 2024
Wir müssen zugeben, dass sich die Welt offensichtlich nicht für die Wahrheit interessiert. Die Welt interessiert sich nur für das, was ihr bequem ist. Wir dürfen uns nicht einmal der Illusion hingeben, dass wir mit einer Art Gegen-Plakat wie „Wo waren eure Augen am siebten Oktober?“ noch auf Empathie stoßen bei vielen Menschen und Nationen. Es ist eine schreckliche Wahrheit, dass die Welt der Lüge zu glauben geradezu verfallen ist. Aber wisst ihr was „Alle Augen auf Rafah“ ist in diesem Konflikt mit Israel ein Statement gegen Gott. Keine Augen auf den siebten Oktober. Keine Augen auf Israel. Keine Augen auf den Gott Abraham, Isaaks, und Jakobs. Darüber und mehr werden wir am Samstagabend um 19:00 Uhr deutscher Zeit im Zoom-Treffen berichten.





Günther Anders – Tagesnotizen: 7. April 1979 (Gedanken nach der Serie >>Holocaust<>negativen Götzen<< zusammengeschmolzen. Und diesen zu hassen, war nicht nur erlaubt, sondern Pflicht, nein: Zwang, damit kein Körnchen Haß auf den wirklichen Hassenswürdigen übrigblieb. Und siehe da: wenn man hassen durfte, nein: mußte, dann hing man auch bald an seinem Haßobjekt und ließ es sich nicht so rasch aus der Seele reißen. Keine Frage: Hitler hat seinem Volk wirklich etwas geschenkt: nämlich die Chance, zu hassen. Und selbst heute haben sich noch viele von dem damals geschenkten Haß nicht losreißen können.
Ergänzung:
…. Und ich, der ich damals eigentlich zu den Sklaven der Knechte hätte gehören müssen, sitze nun, nach fünfundvierzig Jahren unverdientermaßen noch lebend, über der Interpretation der von den Mördern angestellten Mörder. Und lese, dazwischen aus dem Fenster blickend, auf der Brandmauer gegenüber noch, nein schon wieder, den Holocaust-Slogan: >>Juda verrecke<<.
Hier noch mal der Anfang:
Die Feindschaft gegen die Juden war also Ersatzeffekt .. Alle die gehaßt werden sollten, wurden also – was ungeheuer praktisch war – in dem einem >negativen Götzen< zusammengeschmolzen. Und diesen zu hassen, war nicht nur erlaubt, sondern Pflicht, nein: Zwang, damit kein Körnchen Haß auf den wirklichen Hasswürdigen übrigbleib (weiter siehe oben).
Vielen Dank Aviel für den ins Ziel treffenden Artikel. Mir kommt dabei Sacharja 12 in den Sinn. Am Israel Chai.
Also immer mehr seh ich hinter allem einen Regie führenden, sein Name ist Satan.
Da sich die Menschheit immer mehr von Gott entfernt, ist es auch nicht verwunderlich, dass ohne Überlegung auch das Volk Gottes, also Israel, darunter leiden muss. Der ganze Hass geht meiner Meinung nach auf diese Richtung.
Zudem wissen wir, das Ende ist nahe und der Satan macht, wie immer schon, alles damit ev. die Wiederkunft des Messias nicht stattfinden kann. Nur er täuscht sich da aber gewaltig. Diese Vortellung macht für mich den meisten Sinn!
Ich meine, der Judenhass ist satangesteuert und deshalb irrational. Es ist Rebellion gegen Gott und seinen Plan.
Der Mensch glaubt der uralten Lüge der Schlange: «Ihr werdet sein wie Gott» und verliert dadurch Mass und Mitte und sein Heil. Verfolgung und Ausgrenzung von Selber -und/ oder Andersdenkenden, von Juden und Jesusgläubigen ist die logische, schreckliche Folge. Lassen wir uns nicht täuschen; die Rebellion gegen Gott beginnt in der Institution „Kirche“. Dagegen kämpfte schon Paulus an.
Sobald das Gebet, der Dank, der Lobpreis, das Bittgebet und damit das Gespräch mit Gott verstummt, geht der Glaube an den lebendigen Gott Israels und der Christen verlustig: er geht weg; Glaube an Gott ist Geschenk des Höchsten an Seine Geschöpfe…Dieses Vakuum wird ungefragt gefüllt vom Feind des Lebens, den Jesus Satan nennt. Ja, Israel kämpft nicht nur gegen Fleisch und Blut, sondern vor allem gegen die Mächte der Finsternis, die z.B. in geistlich toten Christenkreisen z.B. an staatlichen Universitäten und z.B. im synodalen Weg geleugnet werden!
Sehr traurig, sehr wahr. Es ist der Krieg im Hintergrund gut gegen böse, die „Welt“ gegen den Ewigen.