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MitgliederTacheles mit Aviel – Muss Israel vor einem rechten Europa Angst haben?

Ja und Nein! Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Europa rückt tüchtig nach rechts! Was bedeutet das für Israel?

Europa
Demonstration gegen die Alternative für Deutschland (AfD) vor dem Eventzentrum in Marl am 25. Mai 2024. Foto: EPA-EFE/CHRISTOPHER NEUNDORF

In Deutschland, Frankreich, Italien, Polen und sogar in Spanien waren die Rechten die großen Wahlsieger, da viele Europäer aufgrund der Migrationskrise auf dem Kontinent für rechte Parteien gestimmt haben. Müssen Israel und die jüdischen Gemeinden in Europa deshalb Angst haben oder werden die rechten Parteien in der EU mehr Verständnis für Israels Nahostpolitik und den Krieg gegen die Hamas aufbringen? Inwieweit können die Beziehungen der europäischen Rechtsparteien zu Russland die Beziehungen zu Israel stören?

In Israel glaubt man, dass „das nächste Europäische Parlament israelfreundlicher sein wird“. Man ist sich allerdings nicht einig, ob es sich um einen gefährlichen Rechtsruck rechtsextremer Parteien oder nur rechter Parteien handelt. In den linken israelischen Medien spricht man mehr von rechtsradikalen Parteien in Europa während rechte religiöse Netzwerke und Medien mehr von rechten Parteien sprechen. Man darf nicht vergessen, dass auch Israel in den letzten zehn Jahren immer weiter nach rechts gerückt ist, also eine Art Sympathie mit den rechten Kollegen in den europäischen Ländern vorhanden ist. Aus israelischer Sicht ist eines klar:...

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5 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Muss Israel vor einem rechten Europa Angst haben?”

  1. Andrew Manner sagt:

    …“In Deutschland, … waren die Rechten die großen Wahlsieger…“
    Nicht ganz richtig!
    Es muß heißen: In Ost-Deutschland waren die Rechten die großen Wahlsieger.

    Bei der ostdeutschen Bevölkerung kann Ich mir neben der bekannten fremdenfeindlichen auch antisemitische Ressentiments vorstellen!
    Schließlich gingen die ostdeutschen Bundesländern aus der ehemaligen DDR hervor, welche gute Beziehungen zu den Palästinensern, und der PLO und Arafat pflegte genauso wie die Sowjets.

  2. Tim Dittes sagt:

    Respekt Aviel Schneider! Das finde ich eine sehr gute Analyse der Situation – die AFD und auch das Bündnis Sara Wagenknecht hat von der schwierigen wirtschaftlichen Situation der einfachen leute profitiert. Dort wo Wohnungen knapp sind ist der druck hoch. Auch der Import von einer Religion die nicht zu deutschland passt stört viele. Und wenn in Hamburg und anderswo das Kalifat gefordert wird und man da nicht mitmöchte dann gibt es halt nur eine Alternative. Nur die wenigsten haben verstanden das der Islam nicht nur eine Religion ist sondern ein eigen Staat möchte. Wenn wir deutschland gewählt haben dann soll halt auch Deutschland drin sein und nicht Multikulti – das muss jedem bewusst sein der hier leben will. Keiner muss hier bleiben.Von daher bin ich Ihrer Meinung das AFD nicht bedeutet das Israel nicht unterstützt wird. Im gegenteil es wird die anderen PArteien dazu veranlassen sich mehr mit den Folgen der Migration auseinanderzusetzten.

  3. Ralf ILgenstein sagt:

    Sie sollen einmal Überlegen was für ein Dummes Zeug sie hier Abgegeben haben ,was mich
    Sehr Wütend macht da alles eine Lüge von ihnen ist . Es war Angela Merkel die einer Christlichen Partei zu gehört es war die CDU und die CSU beide angeblich Christliche Parteien. Die Deutschland zu einem Juden Hassenden Land gemacht haben,weil Angela Merkel 2015 eine Muslimische Invasion nach Deutschland Einfallen glasen hat. Seit 2015
    Kann kein Jude mehr in Deutschland eine Kippa einen Davidstern Offen tragen,weil die
    Eingefallen Araber in sonst Schwerferletzen oder Töten würden. In Ostdeutschland können
    Juden noch Gefahrlos ihre Herkunft zeigen wo Deutsche noch die Mehrheit sind,im Westen
    Besteht für Juden und auch Christen Lebensgefahr. Die AfD ist Deutschlands Rettungsring
    Wo auch Juden und Christen Mitglieder sind.

  4. Roland Kunz sagt:

    Der bei den Europawahlen festgestellte «Rechtsrutsch» ist eine Reaktion auf den steten Vormarsch der teils extrem linken 68-er, eine Bewegung der europäischen Studentenschaft 1968, die den Marsch durch die Institutionen angekündigt hat. Dieser Marsch ist inzwischen vollzogen, die 68-er sind angekommen: in den Medien (siehe die einseitige, linkslastige und vielfach wahrheitswidrige Berichterstattung, die gegen Israel gerichtet ist), in der «Kunst» (siehe z.B. Antisemitismus-Eklat auf der Documenta 15 in Kassel), in der Kirche (siehe Weltgebetstag für die Anliegen der Palästinenser, ohne Rücksicht auf das Geschehen vom 7.10.23), in der Politik sowieso, wo linke Parteien weit über ihre Wählerstärke hinaus den Ton angeben. Diese Linken (Rote und Grüne) sind in der Mehrheit antisemitisch, verstecken aber den Antisemitismus hinter einem «legitimen» Anti-Israelismus, denn Kritik an Israel «muss doch gestattet sein».

  5. Roland Kunz sagt:

    Teil 2:
    Die Kritik – oder besser Hetze – gegen Israel zeigt dann das Muster: Man sagt Siedler und meint Israeli, man sagt Israeli und meint Juden. Parallel dazu werden Gewalttaten von Islamisten – ob in Israel oder Europa und Amerika – verharmlost, ihre Forderung nach dem Kalifat wird in der gesellschaftlichen Diskussion klein geredet. Die katastrophale Immigrationspolitik von Merkel – der linken Wölfin im christlichen Schafspelz – mit der islamischen Unterwanderung Deutschlands und der Zunahme des Antisemitismus in deren Folge, wird von den Linken ebenso verharmlost.

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