all

all

MitgliederTacheles mit Aviel – Israels unangenehme Wahrheit im Umgang mit Christen

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Es gibt Bilder, die einem Land mehr schaden als militärische Niederlagen. Nicht weil sie strategisch entscheidend wären, sondern weil sie moralisch erschüttern.

Eine Nonne mit Besuchergruppe nahe der Jerusalemer Altstadt. Nach einem Angriff auf eine französische Ordensfrau ermittelt die israelische Polizei wegen eines mutmaßlich religiös motivierten Übergriffs. Foto: EPA/Atef Safadi

Die brutale Attacke auf eine Nonne in Jerusalem. Der israelische Soldat, der einer Marienstatue im Südlibanon eine Zigarette in den Mund steckt. Die zuvor zerstörte Jesus-Statue im christlichen Dorf Debel. Das sind keine „kleinen Zwischenfälle“. Sie sind eine unangenehme Realität, die in Israel nicht verdrängt werden darf und immer wieder sichtbar wird, etwa in Vorfällen wie dem Anspucken von Priestern in der Jerusalemer Altstadt. Gerade deshalb muss man darüber Tacheles reden.

Israel Heute Mitgliedschaft
Voller Zugang zu exklusiven Inhalten, E-Paper, Zoom-Veranstaltungen und werbefreiem Lesen.

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

3 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Israels unangenehme Wahrheit im Umgang mit Christen”

  1. Marina Engelhardt sagt:

    Nachvollziehbar. Nun, wir sind im Grunde unserer Gene und des Herzens alle Nomaden, die aus einer Sandkiste kommen. Das hilft im Umgang mit anderen .
    Nicht im Beliebtheitsspektrum sind natürlich Christen der römisch-katholischen Kirche und arische Deutsche. Keiner kann aus seiner Haut, aber millionenfache Abschlachtungen lassen keinen religiösen Christen erkennen. Der Rest ist o.k Das Vorfälle jeder Art ein Ansehen trüben können erkennbar, aber Kriminellen mehr Raum als sie zum Atmen brauchen zu geben – nein

  2. brigit.baumann sagt:

    Meines Erachtens entschuldigt sich Israel zu schnell und zu oft…
    Solche Berichte sind einfach nicht Verhältnismässig. Weder Beschädigung christlicher Symbole, noch Misshandlung von sogenannten Palästinensern oder Nonnen stehen in keinem Verhältnis zu terroristischem oder unsensiblen Verhalten dieser Gruppierungen.
    Solange in Israel Christen so unsensibel sind, dass sie ihre fetten Kreuze zur Schau tragen, währen jüdische Familienangehörige genau im Namen dieser Symbole verfolgt, vergast, verbrannt, ertränkt und gedemütigt wurden, wäre es sogar angebracht, diese im jüdischen Staat ganz zu verbieten.
    Dass christliche Kirchen/Klöster den biblischen Shabbat nicht einmal im heiligen Land übernehmen und oft keine Israelflaggen dulden auf ihrem (gestohlenen) Land (das habe ich selber erlebt), das soll hier auch gesagt sein.

  3. Stephan Wolf sagt:

    Die interreligiösen Spannungen und Feindseligkeiten werden weltweit stark abnehmen und man wird stattdessen neugierig auf die anderen Glaubensrichtungen werden und sich gezielt darüber informieren. Denn oft ist es Unwissenheit und ein Gefühl von Fremdheit, das Vorurteile gedeihen lässt. Man wird Gott bitten, dass er einem den Geist für die anderen Religionen öffnet und einem Verständnis für die zunächst fremden Gedanken und Vorstellungen gibt. Denn ansonsten verstaht man nichts davon, denn Juden, Christen, Muslime, Buddhisten, Hindus und alle anderen haben einen jeweils anderen Geist und zwischen diesen herrscht oft Befremden. Das war auch absichtlich und bewusst von Gott so eingerichtet.

    Wenn dann der Messias kommt, wird es diese Trennungen der Konfessionen nicht mehr geben, es wird nur noch Erlöste geben, denn die Sünder wurden im Gericht ausgerottet und die Menschen werden eine einige Gemeinde sein, wie es im Koran heißt. Jesus drückte es ähnlich aus, nämlich sagte er dass es dann, wenn die Menschheit erlöst ist, nur noch einen Hirten und eine Herde gibt.

Schreibe einen Kommentar

Anmelden