Naher Osten

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MitgliederTacheles mit Aviel – In Teheran werden Linke gefeiert und in Israel verdammt

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Warum Linke in Teheran als Helden gelten – und in Israel als Verräter.

Linke Aktivisten gerieten am 24. Januar 2025 während einer Demonstration gegen den Krieg in Gaza und die humanitäre Krise in Jerusalem mit der Polizei aneinander. Foto: Jamal Awad/Flash90.

„Hamas, lasst die Geiseln frei. Beendet den Krieg. Israel, befreit euch von Benjamin Netanjahu und rechtsradikalen Fundamentalisten, die eure heiligen Schriften verdrehen“, sagte U2-Sänger Bono Vox.

Meine Frau zeigte mir diesen Satz auf Instagram, während wir unterwegs ins Kino in Jerusalem waren. Der Film, den wir sahen, heißt „Lolita lesen in Teheran“. Es ist ein neuer israelischer Film auf Persisch, basierend auf dem international bekannten autobiografischen Roman von Azar Nafisi. Das Werk erzählt von Nafisis heimlichem Literaturzirkel im Teheran der 1990er Jahre – zur Zeit der islamistischen Herrschaft nach der iranischen Revolution. Inmitten von Repression und Zensur versammelte sie junge Frauen, um mit ihnen verbotene Werke der westlichen Literatur zu lesen – darunter „Lolita“ von Vladimir Nabokov. Warum ich Bono und diesen Film in einem Atemzug nenne? Warum gelten Linke im Iran als Helden – und in Israel als Verräter?

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Patrick Callahan

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