Zahlreiche Schlagzeilen folgten einem vertrauten Muster: maximale Empörung, minimale Kontextualisierung:
- Der Schweizer Blick titelte reißerisch: „Militante Palästinenser ergeben sich und werden erschossen!“
- Die deutsche taz sprach von einer „Hinrichtung mit Augenzeugen“ und behauptete, israelische Soldaten hätten „zwei unbewaffnete Männer“ im „von Israel besetzten Westjordanland“ getötet.
- EuroNews formulierte nicht weniger suggestiv: „Israels Armee tötet in Dschenin offenbar zwei Männer, die sich ergeben hatten.“
Der Bericht von EuroNews:
Alle diese Schlagzeilen folgen demselben Narrativ. Israel als Henker, Palästinenser als Opfer, ohne den geringsten Versuch, die Realität eines hochgefährlichen Anti-Terror-Einsatzes in einem der gefährlichsten Kampfgebiete der Region einzuordnen.
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Wie würde die Welt reagieren, wenn ein israelischer Soldat zögern würde und im nächsten Augenblick von einem Terroristen erschossen würde, der seine Kapitulation nur vorgetäuscht hat?
Sie würden aplaudieren.
Diese egoistische Westen jammert nur wenn Ihnen selber betrifft.