Man kann, so heißt es da, von einer „stillen Intifada“ sprechen. Und von einer israelischen Apathie gegenüber „Terrorismus geringer Intensität“, der in den meisten Fällen in Form von Steinwürfen daherkommt. Auch wenn solche Gewaltausbrüche oft als harmlos abgetan werden, liegt doch auf der Hand, dass ein Stein einen Menschen töten kann. Sehr wohl wurden schon Israelis durch Steinwürfe getötet.
Allein am 1. November 2017 wurden 12 Fälle notiert, bei denen Steine geworfen wurden. Hinzu kommen eine Rohrbombe und ein Molotov-Cocktail, jedes hatte Juden zum Ziel, und zwar gleichermaßen Zivilisten und Soldaten. Verletzt wurde bei diesen Vorfällen wie durch ein Wunder niemand. Am Folgetag gab es 16 ähnliche Fälle, sechs weitere am 3. November, bei denen eine Person leicht verletzt wurde. 10 Fälle ereigneten sich am 4. November. Die Webseite registriert für den Zeitraum vom 1. bis 19. November 80 arabische Gewalttaten, die als Terrorismus niedriger Intensität eingestuft werden und bei denen einige Israelis verwundet wurden.
Betrieben wird dieses Tagebuch des Terrors von Hakol Hayehudi (Die Jüdische Stimme). Das Internetportal wurde 2010 von Anhängern des...
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