Die israelischen Verteidigungskräfte identifizierten am Donnerstagmorgen den am Mittwoch im Südlibanon an der Seite eines Zivilisten getöteten Soldaten als Sergeant Gur Kehati, 20, vom 13. Bataillon der Golani-Brigade aus Nir Banim.
Er wurde an der Seite von Major Ze’ev Erlich, 71, einem renommierten Wissenschaftler und archäologischen Experten, getötet. Nach Angaben des israelischen Radiosenders KAN News war Erlich als Zivilist an der Seite von Soldaten der israelischen Streitkräfte in den Libanon gekommen.
Der Angriff der Hisbollah soll sich an einer historischen Festung ereignet haben, die etwa vier Kilometer von der Nordgrenze des jüdischen Staates entfernt liegt. Laut Amit Segal von Channel 12, der mit Erlich in Ofra aufgewachsen ist, wurde er am Schrein des Propheten Shimon im Dorf Shama erschossen.
Obwohl Erlich nicht aktiv im Reservedienst war, hat die Personalabteilung der israelischen Streitkräfte Berichten zufolge beschlossen, ihn als gefallenen Soldaten anzuerkennen.
Ein Militärbeamter erklärte am Mittwochabend gegenüber JNS, dass die Umstände seiner Einreise in den Libanon von der Armee untersucht würden.
We are heartbroken to announce the death of Israeli researcher Ze’ev Erlich (71), who was accompanying IDF troops and killed during the current operation against Hezbollah terrorists in Lebanon. The IDF is investigating the incident as reports indicate he entered Lebanon without… pic.twitter.com/eD8pzzp6b5
— StandWithUs (@StandWithUs) November 20, 2024
„Wir sind schockiert über [Erlichs] Tod“, sagte der Vorsitzende des Regionalrats von Binyamin, Israel Ganz, und beschrieb ihn als ‚einen Mann, dessen Name ein Symbol für Wissen und Liebe zum Land war‘ und der zu den Gründern von Ofra gehörte.
Der Yesha-Rat, der die Interessen der rund 500.000 in Judäa und Samaria lebenden Israelis vertritt, würdigte den getöteten Forscher als „eine der Säulen der Siedlungsbewegung und den Urvater des Studiums der Geografie, Archäologie und jüdischen Geschichte in Judäa und Samaria“.

Die Zahl der gefallenen israelischen Soldaten an allen Fronten seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 beläuft sich nach offiziellen Militärangaben derzeit auf 803.
(JNS)




