Das zeigen rituelle Bäder, religiöse Stätten ohne Abbildungen von Menschen, Küchen ohne Schweineknochen und viele weitere Indizien.
Jetzt fanden Archäologen der Hebräischen Universität ein Siegel, das vom Propheten Jesaja persönlich benutzt worden sein könnte. Das kleine Siegel wurde südlich des Tempelbergs entdeckt. Man erkennt darauf eine grasende Hirschkuh, was als Symbol des Segens und des Schutzes gilt.
Das Artefakt ist leider nicht vollständig intakt, aber die hebräischen Buchstaben, die der Ära des Ersten Tempels zuzuordnen sind, scheinen l’Yesha’yah[u] (von Jesaja) zu ergeben. Auf einer Linie darunter stehen Buchstaben, die nvi sein könnten (Navi ist das hebräische Wort für Prophet). Da das Siegel jedoch beschädigt ist, kann man nicht sicher sein, ob das Wort wirklich Navi lautet.
Die Archäologen wollen sich nicht festlegen, ob es sich um das Siegel des Propheten handelt. Die Buchstaben nvi können auch Bestandteil eines Eigennames...
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