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MitgliederPurim nach dem Raketeneinschlag in Bet Shemesh – Trauer und künstliche Freude

Wir befinden uns in einer emotional schizophrenen Situation, in der wir versuchen das Gebot der Freude am Purim zu erfüllen, während ein tödlicher Krieg um uns herum tobt.

Der getroffene Bunker in Bet Shemesh wurde auch als Synagoge genutzt. Foto: Yonatan Sindel/Flash90
Der getroffene Bunker in Bet Shemesh wurde auch als Synagoge genutzt. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

In den letzten zwei Jahren blieb Bet Shemesh von den schwersten Raketenangriffen verschont. Der Ort liegt in den Hügeln Judäas, ziemlich in der Mitte zwischen Jerusalem und Tel Aviv und hat keine nennenswerte Industrie, oder Symbolik, die unsere Feinde gerne angreifen.

Das hat sich gestern mit einem Schlag geändert, als ein Volltreffer einen öffentlichen Bunker zerstörte, in den Menschen nach einem Raketenalarm geflohen waren. Mehrere Häuser wurden ebenfalls schwer getroffen. Neun Menschen starben und viele weitere wurden teilweise schwer verletzt.

In den verschiedenen sozialen Medien in Bet Shemesh wird über den Vorfall gesprochen, es werden Bilder der Getöteten geteilt und für die Verletzten werden Gebetsgruppen organisiert.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Purim nach dem Raketeneinschlag in Bet Shemesh – Trauer und künstliche Freude”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Die Freude kommt noch, im Moment ist die Zeit des Bangens und der Trauer. Alles hat seine Zeit. Nach diesem Waffengang wird die Welt dann dafür ganz anders sein als davor, denn der dunkle Schleier der ständigen unterschwelligen Bedrohung wird für Israel weg sein. Viele werden das erst hinterher bewusst wahrnehmen, weil es bisher alltäglich und gewohnt und immer eingepreist war. Warten wir es ab, lange ist es nicht mehr hin.

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