Doch neben den größeren Fragmenten wurden auch tausende zum Teil winzige Partikel von Schriften gefunden. Sie sind in schlechterem Zustand und wurden unsortiert aufbewahrt.
Die Israelische Altertumsbehörde (IAA) legte nun ein Digitalisierungsprojekt auf, in dem jedes noch so kleine Fragment eingescannt wird. Die Technologie wurde von der NASA entwickelt, sie macht Dinge sichtbar, die das menschliche Auge nicht wahrnimmt. Oren Ableman von der Altertumsbehörde entdeckte auf vielen kleinen Fragmenten Spuren von Inschriften und konnte sogar einige den verschiedenen Schriftrollen zuordnen. Auf einem Stück konnte er Spuren von Tinte nachweisen.
Israel Heute war in den Labors der Altertumsbehörde und durfte Schriftrollen-Fragmente aus der Nähe dokumentieren. Oren Ableman erläuterte dabei, wie die bislang nicht öffentlich gezeigten Schriften im Zuge der Digitalisierung ans Licht gebracht worden sind. Er zeigte ein kleines Stück einer Schriftrolle, das in Höhle11 gefunden wurde. Erst die neue Infrarot-Fototechnik konnte sichtbar machen, dass auf dem winzigen Stück etwas geschrieben steht. Der Fotolaborant der Altertumsbehörde, Shay Halevi, brachte vier Buchstaben zum Vorschein, die „loben“ oder „singen“ bedeuten. Diese vier Buchstaben kommen so aufeinanderfolgend im Psalm 147...
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.




