Auch Erklärungen vom Reiseführer helfen nur bedingt. Wäre es nicht schön, wenn man die Stätten wirklich sehen könnte, als sie noch voller Leben waren?
So dachte man beim israelischen Start-Up „Vortex“ und entwickelte eine Virtual-Reality-Brille, die den Ruinen Leben einhaucht. Besucher von Cäsarea, Akko sowie der Klagemauer können mit der Brille von Vortex eine Reise in die Vergangenheit unternehmen und die Orte so sehen, wie sie damals waren – und das mittendrin und in 360 Grad. Für die „Archtour“, wie die virtuellen Touren genannt werden, wurde ein Team von Historikern, Archäologen und Kunsthistorikern engagiert, die das virtuelle Schauspiel so realistisch wie möglich gestaltet haben. Man kann nun auf den historisch echten und zugleich virtuellen Marmorstufen des Palastes von König Herodes spazieren oder im Hafen von Akko Schiffe anlegen sehen. Auch das Aussehen der Menschen wird historisch treu wiedergegeben. Farben, Geräusche und sogar einige wichtige Ereignisse werden vor den Augen der Besucher nachgespielt. In Cäsarea kann man zusammen mit tausenden virtuellen...
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