Über dem Schreibtisch von Mike Huckabee in der US-Botschaft im Jerusalemer Stadtteil Arnona hängt eine bunte Gitarre neben einem Banjo. Die Instrumente sind keine symbolischen Requisiten. Der amerikanische Botschafter spielt auf ihnen – ebenso wie auf der E-Gitarre –, wann immer er Zeit findet, und hat sogar eine Kirche in Jerusalem gefunden, in der er als ehrenamtlicher Musiker in der Begleitband des Chors mitwirkt. Die Musikinstrumente erinnern daran, dass der ehemalige Gouverneur von Arkansas und erfahrene politische Akteur eine persönliche, beinahe pastorale Note in eine der anspruchsvollsten diplomatischen Missionen Washingtons einbringt.
Im vergangenen Jahr, sagt Huckabee, habe er gelernt, Israel nicht aus Briefing-Papieren heraus zu lieben, sondern durch die tägliche Begegnung mit seinen Menschen. Er spricht mit Bewunderung von dem, was er die „unendliche Widerstandskraft“ der Israelis nennt, und von ihrer Entschlossenheit, ihr Land selbst unter ständigem Druck zu verteidigen. Mit echter Begeisterung spricht er auch über das israelische Essen – insbesondere über Obst und Gemüse.
„Die Wassermelonen, die Mangos, die Tomaten“, sagt er mit kindlicher Begeisterung. „Unglaublich. Ich kenne keinen Ort auf der Welt, an...
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