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MitgliederTacheles mit Aviel – Wie wichtig ist der Morag-Korridor für Israel?

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Wer heute fordert, dass Israel sich aus dem Morag-Korridor zurückzieht, riskiert mehr als nur militärisches Terrain – er opfert eine der letzten realen Hoffnungen auf Wandel im Gazastreifen.

Soldaten der Golani-Einheit im Morag-Korridor. Foto: IDF.

Was viele Kommentatoren, UN-Beobachter und wohlmeinende Journalisten nicht verstehen oder nicht verstehen wollen, ist die Dimension dessen, was sich zwischen dem Morag- und dem Philadelphi-Korridor gerade entwickelt. Während im Westen von „KZ-ähnlichen Lagern“ fabuliert wird, entsteht dort vor unseren Augen eine neue Realität – ein palästinensisches Gegenmodell zur Hamas. Und genau das will die Hamas um jeden Preis zerstören. Ein Führer für die Verwirrten, mit Blick auf Strategie, Sicherheit und Hoffnung im Gazastreifen. Viele sind der Meinung, dass der sogenannte Morag-Korridor nicht so wichtig sei, um deswegen einen Geiseldeal und Waffenstillstand zu vereiteln. Aber genau dieser Korridor, nördlich der ägyptischen Grenzstraße Philadelphi-Korridor, ist derzeit das Haupthindernis für ein Waffenstillstandsabkommen. Doch was genau ist dieser Morag-Korridor? Warum ist er so umkämpft? Und warum ist er für Israel sicherheitspolitisch so entscheidend?

Seit Beginn der Operationen in Rafah hat die israelische Armee dieses Gebiet vollständig von Hamas-Strukturen befreit. Die IDF kontrolliert das Terrain militärisch und hat einen Großteil der ehemaligen Gebäude und Tunnelanlagen zerstört.

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Wie wichtig ist der Morag-Korridor für Israel?”

  1. Johannes Bieregger sagt:

    Ich hatte beruflich im Rahmen der UN im Nahen Osten zu tun und war auch im Gazastreifen.
    Israel muss sehr sehr gut aufpassen, dass es sich nicht wieder in eine Falle locken lässt wie etwa durch die Täuschung „Land für Frieden“ und ähnliches.
    Der 7.Oktober 2023 hatte gezeigt, was dieser Scheinfriede wirklich wert ist.
    Vielleicht wäre möglicherweise eine Entwicklung um „Abu Shabab“, dass wirklich eine gute Entwicklung. Aber ohne die UNO und die EU. Denn wie sich gezeigt hatte, waren sie nie wirklich Freunde Israels. Und dazu passt auch die Frage: Wo nahm der klassische Antisemitismus und seine Auswirkungen seinen Anfang?
    Was die Hamas betrifft, so soll sie nicht sondern, sie muss ein Ende haben. Und da hat Israel noch einiges zu tun. Vielleicht gelingt es ihr, sie soweit zu isolieren, das dies in greifbare Nähe rückt. Auch die Fatah der PA in Ramallah muss bei diesem Prozess draußen bleiben. Ihre Geschichte kennt man ja.

  2. brigit.baumann sagt:

    Das tönt eher wie Wunschdenken. Darf sich Israel das Vertrauen in einen Grossteil der gleichen Alten Feindeleisten?? Die “mit Unterstützung der Palästinensischen Autonomiebehörde eine alternative Ordnung zur Hamas aufzubauen versucht” – mir stockt der Atem! Die Einschätzung der jüdischen Bewohner in Judäa Samaria scheint realistischer, das war sie doch schon damals in Gush Katif?

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