Lebenshaltungskosten fördern jüdisch-arabische Koexistenz

Israelische Juden ziehen zunehmend in arabische Städte, da die Mietpreise stark gestiegen sind.

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Lebenshaltungskosten, Koexistenz
Die in die Höhe schießenden Lebenshaltungskosten bewegen viele Israelis dazu, woanders zu leben.
Die in die Höhe schießenden Lebenshaltungskosten bewegen viele Israelis dazu, woanders zu leben. Foto: Michael Giladi/Flash90

Die Lebenshaltungskosten in Israel sind in den letzten Jahren in die Höhe geschossen. Am deutlichsten zeigt sich dies bei den Wohnungspreisen.

Im vergangenen Jahr sind sowohl die Kauf- als auch die Mietpreise um unglaubliche 19 Prozent gestiegen, so dass viele Mieter gezwungen sind, sich eine andere Unterkunft zu suchen.

Aber die Preise sind überall gestiegen. Zumindest in allen jüdischen Städten.

Viele Israelis schauen sich daher in den arabischen Städten und Dörfern in ihrer Nähe um und stellen fest, dass sie dort gleich große oder sogar größere Wohnungen für die Hälfte des Preises mieten können.

Zum Beispiel kostet die durchschnittliche 3-Zimmer-Wohnung in Jerusalem und seiner jüdischen Umgebung etwa 5.500 Schekel im Monat. Im arabischen Vorort Abu Ghosh hingegen ist eine Wohnung derselben Größe für nur 3.500 Schekel im Monat zu haben.

Während die Förderung des Zusammenlebens eine positive Entwicklung ist, veranlassen die steigenden Lebenshaltungskosten leider auch viele junge israelische Juden, das Land zu verlassen.

 

Schreibe einen Kommentar

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox