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MitgliederJesus in den Trümmern: Wie Weihnachtspropaganda entsteht

Propaganda braucht keine langen Manifeste. Ein ikonisches Bild genügt – sofort lesbar, universell, viral.

Weihnachtsdekorationen sind im Magdala-Hotel ausgestellt, das an die Stadt Magdala aus dem 1. Jahrhundert angrenzt, am Ufer des Sees Genezareth in Migdal, 22. Dezember 2025. Foto: Michael Giladi/Flash90.

(JNS) In Bethlehem, der Stadt, die Christen mit der Geburt Jesu verbinden, hat sich in den vergangenen Jahren ein Bild durchgesetzt, das roher und medienwirksamer ist als die traditionelle Krippenszene: „Jesus in den Trümmern“. Das Neugeborene liegt in einem Haufen zerbrochenen Betons, oft „dekoriert“ mit einem palästinensischen Kufiya-Tuch. Das Motiv tauchte bereits zu Weihnachten 2023 in der Evangelisch-Lutherischen Weihnachtskirche in Bethlehem auf; der örtliche Pastor Munther Isaac begann, es als Symbol für „Weihnachten im Krieg“ zu verbreiten.

Damit lieferte er nicht nur ein „starkes Bild“, sondern auch gleich eine fertige Deutung: Er behauptete wiederholt, „wenn Jesus heute geboren würde, würde er unter den Trümmern geboren“, also unter den Ruinen, die israelische Luftangriffe hinterlassen hätten.

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Jesus in den Trümmern: Wie Weihnachtspropaganda entsteht”

  1. Andrew Manner sagt:

    Der Herr Jesus läßt sich nicht instrumentalisieren – und dann auch noch von Sektierern.
    Nein, Gott läßt sich nicht spotten. Was der Palästinenser sät, wird er ernten…

  2. Francis Mo sagt:

    AMEN
    Die Ignoranten können mit Lügen gefüttert werden.
    Aber die Geschichte lernt ein andrres Bild, zum Beispiel dass der hoch angesehene Pfarrer Martin Luther in der Naziseit zu gesehen hat wie die Juden vergasen worden sind, und anstelle sich dagegen
    zu stellen es für richtig entfunden hat.

  3. ingoheym sagt:

    Es ist erstaunlich wie wenig der „Normalbürger“ über Israel, die Juden und die Palis wissen und geneigt sind der antijüdischen Propaganda zu folgen. Wenn ich mich mal in diesbezügliche Diskussionen einschalte, sehe ich nur ungläubige Gesichter. Immerhin habe ich schon einige Male das „Israel Heute“ Heft zum lesen weitergeben können . Ob es hilft bei der pro-Israel Meinungsbildung – ich weiss es nicht.
    Allen Israel – Freunden alles Gute zum Jahreswechsel und für die Israelis viel Erfolg bei der Vernichtung der HAMAS. Shalom

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