Gaza war für Israel seit jeher wie ein Knochen im Hals, ein Stück Land, das weder verschluckt noch ausgespuckt werden konnte. Alles begann am Ende des 13. und zu Beginn des 12. Jahrhunderts v. Chr., als im östlichen Mittelmeerraum eine schwere Klimakrise ganze Reiche zum Einsturz brachte, die Hethiter in Anatolien, die Mykener in Griechenland und die Handelsimperien der Levante. Dürre, Hunger und zerfallende Handelsrouten lösten eine riesige Wanderungsbewegung aus, die „Seevölker“, wie sie die ägyptischen Quellen nennen.
Unter ihnen befanden sich die Philister, ein Volk aus der ägäischen Welt, von Kreta, was in der Bibel „Kaftor“ heißt und aus dem südlichen Griechenland kommt. Nachdem Pharao Ramses III. sie um 1177 v. Chr. in See- und Landschlachten gestoppt hatte, durften einige von ihnen sich an der südlichen Küstenebene Kanaans niederlassen. Dort gründeten sie die fünf Städte ihrer Konföderation, Gaza, Aschkelon, Aschdod, Ekron und Gat. Archäologische Funde zeigen die Verschmelzung zweier Kulturen, die Philister brachten eine eigene, vom mykenischen Stil geprägte Keramikkultur mit, die sich mit der lokalen, kananäischen Kultur vermischte, ein frühes Beispiel kultureller Symbiose im Land...
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Vielen Dank, wieder einmal ein äußerst wertvoller Artikel von Ihnen, lieber Aviel Schneider.
Liebe Grüße nach Jerusalem!
One.
Hervorragender Artikel!