Israel hat nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz am Montag die größte petrochemische Anlage des Iran in Asaluyeh angegriffen. Der Schlag ist Teil einer Serie von Angriffen auf Infrastruktur, die mit der Militärindustrie Teherans in Verbindung steht.
Katz erklärte, der Einsatz folge auf einen früheren Angriff in der vergangenen Woche auf eine weitere bedeutende petrochemische Anlage, wodurch die beiden wichtigsten Einrichtungen des Landes außer Betrieb gesetzt worden seien. Zusammen seien diese beiden Anlagen für etwa 85 Prozent der iranischen petrochemischen Exporte verantwortlich.
In einer öffentlichen Stellungnahme bezeichnete Katz den Angriff auf Asaluyeh als direkten Treffer gegen ein strategisches wirtschaftliches Ziel. Die Anlage sei für rund die Hälfte der petrochemischen Produktion Irans verantwortlich. Die kombinierte Wirkung der beiden Angriffe belaufe sich auf wirtschaftliche Schäden in Höhe von mehreren Dutzend Milliarden Dollar.
🎯🧪STRUCK: A key petrochemical compound in Shiraz.
The facility was one of the last remaining compounds producing critical chemical components for explosives and materials for developing ballistic missiles in Iran.
Simultaneously, the IDF struck a large ballistic missile array… pic.twitter.com/bU61LNOTqd
— Israel Defense Forces (@IDF) April 7, 2026
Der israelische Verteidigungsminister fügte hinzu, dass er gemeinsam mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu das Militär angewiesen habe, weiterhin das anzugreifen, was er als nationale Infrastruktur des iranischen Regimes bezeichnete. Er warnte, anhaltende Angriffe auf israelische Zivilisten würden weitere wirtschaftliche und strategische Kosten nach sich ziehen.
Der jüngste Angriff folgt auf Berichte, wonach israelische Kampfflugzeuge am Samstag einen petrochemischen Komplex in Mahshahr in der iranischen Provinz Chuzestan getroffen haben. Israelische Militärvertreter erklärten, die Anlage habe eine Schlüsselrolle bei der Produktion und dem Export chemischer Materialien gespielt, die von den iranischen Streitkräften genutzt werden, darunter Komponenten für die Herstellung ballistischer Raketen.
Nach Angaben des Militärs beherbergte eines der Ziele in Mahshahr eine von zwei Hauptanlagen Irans zur Herstellung von Materialien für Sprengstoffe, Raketen und andere Waffensysteme.
Katz erklärte nach einer Sicherheitsbewertung am Sonntag, der iranische Petrochemiesektor habe in den vergangenen zwei Jahren rund 18 Milliarden Dollar für die Islamischen Revolutionsgarden erwirtschaftet – Gelder, die nach seinen Worten direkt mit dem ballistischen Raketenprogramm des Regimes verbunden seien.
Er warnte zudem, dass Israel den Druck auf die iranische Infrastruktur weiter erhöhen werde, solange der Raketenbeschuss israelischer Bevölkerungszentren andauere.




