(JNS) Seit Montag, dem 10. August, ist das arabische Dorf Qusra im Gebiet B von Samaria, das unter israelischer Sicherheitskontrolle und kommunaler Kontrolle der Palästinensischen Autonomiebehörde steht, zu einem Brennpunkt geworden, nachdem sich israelische Zivilisten in einem provisorischen Lager nahe palästinensischen Häusern am Rande des Dorfes niedergelassen hatten.
Der Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) erklärte gegenüber JNS, die Zivilisten seien in ein Gebiet zurückgekehrt, in dem das Militär zuvor mehrfach einen nicht genehmigten Außenposten namens Tel Talpiot geräumt hatte. Die jüngste Eskalation ereignete sich, nachdem die Israelis den Standort erweitert hatten und näher an palästinensische Häuser herangerückt waren, woraufhin sich die Bewohner an die Sicherheitskräfte wandten.
Arabische Bewohner und die beteiligten israelischen Zivilisten schilderten unterschiedliche Versionen der Ereignisse. Dazu gehören Vorwürfe, wonach Bewohner daran gehindert worden seien, ihre Häuser zu verlassen, oder auf andere Weise schikaniert worden seien.
Die Konfrontation hat auch ungewöhnliche Aufmerksamkeit seitens des US-Außenministeriums auf sich gezogen und dem Streit damit eine diplomatische Dimension verliehen. Das Haus im...
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