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IDF ruft Bevölkerung zur Wachsamkeit auf – Luftangriffe auf Iran gehen weiter

„Es stehen uns herausfordernde und schwierige Tage bevor. Doch gemeinsam sind wir stark und bereit, den Staat Israel zu verteidigen“, erklärte Generalmajor Rafi Milo.

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Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe. Foto: Pressestelle des israelischen Verteidigungsministeriums.

(JNS) Der Leiter des Heimatfrontkommandos der IDF, Generalmajor Rafi Milo, rief am Freitagmorgen die israelische Zivilbevölkerung dazu auf, wachsam zu bleiben und die Sicherheitsanweisungen strikt zu befolgen, während das Militär weiterhin Angriffe auf iranische Nuklearanlagen durchführt.

„Im Verlauf dieser Operation rechnen wir mit zahlreichen Warnmeldungen“, sagte Milo in einer Videobotschaft. „Es ist entscheidend, dass Sie bei einem Alarm bestmöglich Schutz suchen – idealerweise in einem Schutzraum, einem Bunker oder einem von der Heimatfront genehmigten sicheren Bereich. Falls sich in Ihrer Nähe kein geschützter Raum befindet, begeben Sie sich bitte in ein Treppenhaus oder in einen innenliegenden Raum“, so Milo weiter.


Er betonte die Bedeutung von Vorbereitung und der Einschränkung unnötiger Bewegungen: „Jede Person sollte den sichersten Ort in ihrer Umgebung kennen. Bei einer Warnung müssen Sie sich sofort dorthin begeben und dort bleiben, bis eine Entwarnung erfolgt. Vermeiden Sie unnötige Bewegungen im Freien und verzichten Sie aufs Autofahren.“

„Es stehen uns herausfordernde und schwierige Tage bevor. Doch gemeinsam sind wir stark und bereit, den Staat Israel zu verteidigen“, fügte er hinzu.

Dutzende israelische Kampfflugzeuge griffen am frühen Freitagmorgen in einer „präventiven, präzisen und koordinierten Offensive“ zahlreiche Ziele in Teheran an, darunter militärische Einrichtungen und Nuklearanlagen, wie die israelische Armee mitteilte.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, die Operation mit dem Namen Am KeLavi ( ,עם כלביא „Ein Volk wie ein Löwe“) werde „so lange fortgesetzt, wie es nötig ist, um diese Bedrohung zu beseitigen“. Sie solle „die iranische Bedrohung für Israels Existenzgrundlage zurückdrängen“.

 

Israels Außenminister führt Krisengespräche nach Angriff auf iranische Atomanlagen

Israel
Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar bei einer Pressekonferenz im Außenministerium in Jerusalem, 22. Mai 2025. Foto: Yonatan Sindel/Flash90.

Israels Außenminister Gideon Sa’ar führte in der Nacht zum Freitag eine Reihe dringender Telefongespräche mit Amtskollegen, nachdem Jerusalem beschlossen hatte, Angriffe auf Irans Atomanlagen durchzuführen.

Als Reaktion darauf stellte das Außenministerium auf Notfallbetrieb um und aktivierte einen Lagebesprechungsraum zur Koordination mit israelischen diplomatischen Vertretungen weltweit.

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Patrick Callahan

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