(JNS) Die israelische Luftwaffe führte in der Nacht eine umfangreiche Angriffswelle in Beirut durch und nahm dabei Terrorinfrastruktur der Hisbollah ins Visier, teilte das Militär am Freitagmorgen mit.
Getroffen wurden Terror-Kommandostellen, mehrstöckige Gebäude sowie eine Einrichtung, in der Drohnen gelagert wurden, die von der Hisbollah für Angriffe auf Israel eingesetzt werden.
Vor den Angriffen wurden Maßnahmen ergriffen, um zivile Opfer zu minimieren, darunter der Einsatz präziser Munition und Luftüberwachung.
Bereits am Donnerstag hatte die israelische Armee eine „dringende“ Warnung an Bewohner einiger südlicher Vororte Beiruts herausgegeben und sie aufgefordert, ihre Häuser sofort zu verlassen, „um ihr Leben zu retten“.
Seit Beginn der Operation im Libanon hat die Armee 26 Angriffswellen im Dahiyeh-Gebiet von Beirut durchgeführt, einer Hochburg der Hisbollah.
Ebenfalls am Donnerstag wurden zwei Soldaten der israelischen Streitkräfte bei Kämpfen mit Hisbollah-Terroristen im Südlibanon verletzt, teilte das Militär mit.
Ein Soldat der Givati-Brigade wurde schwer verwundet, ein weiterer erlitt mittelschwere Verletzungen. Beide wurden zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, ihre Familien wurden informiert.
Bereits am Mittwoch waren zwei weitere israelische Soldaten bei Kämpfen mit der vom Iran unterstützten Terrororganisation durch Panzerabwehrfeuer mittelschwer verletzt worden.
IDF-Soldaten sind im gesamten Süden des Libanon im Einsatz, um eine „robuste vorgeschobene Verteidigungsstellung“ aufzubauen. Hintergrund ist die Entscheidung der Hisbollah vom Montag, sich auf Seiten Irans am Krieg zu beteiligen.
Israels Verteidigungsminister Israel Katz kündigte am Dienstag an, dass Bodentruppen die Genehmigung erhalten hätten, weiter vorzurücken und zusätzliche Kommandobereiche im Libanon einzunehmen, um Angriffe auf israelische Grenzgemeinden zu verhindern.
„Wir haben den Gemeinden im Galiläa Sicherheit versprochen – und genau das werden wir liefern“, sagte Katz.

Unterdessen tötete die israelische Marine am Donnerstag im Raum Tripoli den Hamas-Terroristen Wasim Attallah Ali, wie das Militär mitteilte. Er war als Hamas-Kommandeur für Ausbildung und Übungen im Libanon verantwortlich. Es handelt sich um den ersten Angriff in diesem Gebiet seit Beginn der Operation „Brüllender Löwe“.
Die israelische Marine greift weiterhin Terrorziele im Libanon an, darunter Infrastruktur der Hisbollah, und identifiziert sowie bekämpft zugleich Luftbedrohungen, die in Richtung Israel gestartet werden.
„Die Terrororganisation Hisbollah hat sich entschieden, Israel im Auftrag des iranischen Regimes anzugreifen, und sie wird die Konsequenzen ihres Handelns tragen“, erklärte das Militär. „Die IDF wird keinen Schaden für die Bewohner Israels zulassen und weiterhin handeln, um den Staat Israel zu verteidigen.“
Ebenfalls am Donnerstag berichtete die Armee, dass die Luftwaffe bereits am Vortag nahe Beirut den Hisbollah-Kommandeur Zaid Ali Jumaa getötet habe. Jumaa war für das Feuerkraft-Management der Hisbollah verantwortlich und leitete die Artillerie der Organisation im Südlibanon.
In dieser Funktion überwachte er den Abschuss von Tausenden Raketen, Flugkörpern und Drohnen aus libanesischem Gebiet in Richtung Israel. Zuvor hatte er mehrere Schlüsselpositionen innerhalb der Hisbollah inne und kämpfte in Syrien an der Seite des Regimes von Baschar al-Assad.
Jumaa leitete auch den Angriff vom 28. Januar 2015 im Gebiet des Berges Dov, bei dem Hisbollah-Terroristen eine Panzerabwehrrakete auf israelische Soldaten abfeuerten. Dabei wurden zwei Soldaten der Givati-Brigade getötet: Major Yohai (Juha) Klengel und Stabsfeldwebel Dor Haim Nini.
צה“ל חיסל את מפקד ניהול כוח האש של ארגון הטרור חיזבאללה בביירות
חיל האוויר בהכוונת אמ״ן, תקף אתמול במרחב ביירות וחיסל את המחבל זיד עלי ג’מעה, אחראי ניהול כוח האש של ארגון הטרור חיזבאללה ואחראי הארטילריה בדרום לבנון.
מתוקף תפקידו, ג׳מעה היה אמון על שיגור אלפי רקטות, טילים וכלי… pic.twitter.com/9q52Ax6W6C
— צבא ההגנה לישראל (@idfonline) March 5, 2026
Truppen der 91. „Galiläa“-Division operieren derzeit im östlichen Teil des Südlibanon. Die Reserve-Division 146 ist im Westen stationiert, während die 210. „Baschan“-Division im Gebiet des Berges Dov eingesetzt ist. Zum Einsatz kommen Infanterie-, Panzer- und Pionierkräfte, die gemeinsam operieren.
Die Soldaten sollen eine zusätzliche Verteidigungsschicht für die Bewohner Nordisraels schaffen, „aufkommende Bedrohungen“ verhindern und jeden Versuch unterbinden, in den jüdischen Staat einzudringen.
Die Entscheidung, die militärische Präsenz im Libanon zu verstärken, fiel vor dem Hintergrund von Befürchtungen, dass die Radwan-Einheit – die Elitekämpfer der Hisbollah, die für eine Invasion Israels trainiert wurden – Angriffe starten könnte, berichtete der Sender Channel 12 am Mittwochabend.

Die ausgeweiteten Bodenoperationen folgten auf die Anweisung der israelischen Armee vom Mittwoch, dass alle Bewohner südlich des Litani-Flusses ihre Häuser verlassen und sich nach Norden begeben sollen.
„Die Aktivitäten der Hisbollah-Terrororganisation zwingen die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte, mit Nachdruck gegen sie vorzugehen. Die IDF beabsichtigt nicht, Ihnen zu schaden“, erklärte Oberst Avichay Adraee von der arabischen Medienabteilung der IDF in einer auf X veröffentlichten Mitteilung.
„Jedes Haus, das von der Hisbollah für militärische Zwecke genutzt wird, kann zum Ziel werden“, sagte er. „Jede Bewegung nach Süden kann Ihr Leben gefährden.“
Parallel zu den Bodenoperationen griff die Luftwaffe in der Nacht zu Mittwoch „Dutzende“ Hisbollah-Ziele an. Darunter befanden sich zahlreiche Raketen- und Abschussstellungen südlich des Litani-Flusses sowie eine Fabrik zur Produktion von Angriffsdrohnen.

Die libanesische Regierung kündigte am Donnerstag neue Maßnahmen an, um den Einfluss der iranischen Revolutionsgarden einzudämmen. Das Kabinett in Beirut ordnete laut MTV Lebanon an, sämtliche Aktivitäten der Revolutionsgarden im Land zu stoppen und eine frühere Entscheidung zur Entwaffnung der Hisbollah vollständig umzusetzen.
Das Nachrichtenportal Axios berichtete unter Berufung auf zwei hochrangige israelische Verteidigungsbeamte sowie eine weitere mit der Lage vertraute Quelle, dass in den vergangenen 48 Stunden Dutzende Offiziere der iranischen Revolutionsgarden Beirut verlassen hätten, aus Angst, selbst Ziel von Angriffen zu werden. Die meisten von ihnen gehörten der Eliteeinheit Quds-Brigaden an und waren als militärische Berater der Hisbollah tätig.
„Wir erwarten, dass der Abzug der Revolutionsgarden aus dem Libanon in den kommenden Tagen weitergeht“, wurde ein israelischer Verteidigungsbeamter zitiert.





Die Hisbollah wird mit ihrem Mutterschiff, dem iranischen Regime fallen, denn ohne die Unterstützung von dort ist die Hisbollah nicht existenzfähig. Sie ist nicht organisch gewachsen und gehört nicht zum Libanon, sondern sie ist ein künstliches Konstrukt, das keine richtige Funktion ausführt, sondern allein dazu dient, Israel und dem Gastland Libanon zu schaden.
In medizinischer Diktion wäre das wohl ein Parasit.
Jedenfalls hatte diese Organisation nie eine Existenzberechtigung, weil sie ja auch keinen Nutzen für den Libanon bringt, im Gegenteil, sie war ständig dabei, Konflikte ins Land zu holen, die niemandem nützten, aber Schaden und Unheil für alle Beteiligten brachten. Sie waren eine reine Angriffs- und Terrorgruppe und als solche wird sie niemand im Libanon vermissen, denn sie war auch gleichzeitig ein stark destabilisierender Faktor für das Land und die Politik, weil sie kein konstruktives, sondern ein rein destruktives Wesen hatte. Dafür war sie ja auch gegründet.
Jetzt verschwindet sie also wieder samt ihren Gründervätern und das wird im Libanon für ein großes befreites Aufatmen sorgen, denn viele Probleme, die man bisher für unlösbar hielt, werden sich jetzt lösen. Auch die, die die Hisbollah heute noch unterstützen, werden das so sehen und die Erleichterung und Befreiung spüren und alle Kämpfe einstellen.