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MitgliederHinter den Kulissen des Gaza-Stabilisierungsplans

Die Wahl der Länder, die das Rückgrat der Truppe bilden, könnte darüber entscheiden, ob die ISF zu einem tragfähigen Mechanismus für die Stabilisierung nach dem Krieg wird oder zu einem weiteren diplomatischen Experiment, das aufgrund widersprüchlicher Agenden zum Scheitern verurteilt ist.

Palästinenser kehren nach einem Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und der Hamas in ihre Häuser zurück, in Khan Yunis, im südlichen Gazastreifen, 17. Oktober 2025. Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90.

(JNS) US-amerikanische und europäische Regierungsvertreter treiben einen Resolutionsentwurf des UN-Sicherheitsrats voran, der eine internationale Stabilisierungstruppe (ISF) ermächtigen würde, die umfassende Sicherheitskontrolle über den Gazastreifen zu übernehmen. Washington drängt darauf, dass die Truppe unter einem UN-Mandat operiert, jedoch ohne den vollen Status einer traditionellen Friedensmission, sondern nach dem Vorbild des internationalen Kontingents, das in Haiti zur Bekämpfung bewaffneter Banden eingesetzt wird.

Die ISF ist ein integraler Bestandteil des 20-Punkte-Plans von Trump und soll eine „langfristige Lösung für die innere Sicherheit“ im Gazastreifen darstellen. Gemäß den Bedingungen des Vorschlags „wird die IDF das von ihr besetzte Gebiet im Gazastreifen schrittweise an die ISF übergeben, bis sie sich vollständig aus dem Gazastreifen zurückgezogen hat, mit Ausnahme einer Sicherheitszone, die so lange bestehen bleibt, bis der Gazastreifen ausreichend vor einer erneuten Terrorbedrohung geschützt ist“. Letztendlich soll die ISF damit beauftragt werden, die ägyptischen und israelischen Grenzen vor möglichen Infiltrationen zu schützen sowie „zu verhindern, dass Munition nach Gaza gelangt, und den schnellen und sicheren Warenfluss zum Wiederaufbau und zur Wiederbelebung von Gaza zu erleichtern“.

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Hinter den Kulissen des Gaza-Stabilisierungsplans”

  1. Luise H. sagt:

    Ägypten, Aserbaidschan, Indonesien und die Türkei…hm.
    Jetzt fehlt nur noch Iran und Taliban.
    Wir alle wissen was die mit Israel vorhaben.

  2. Josua Kohn sagt:

    ich denke,daß Israel keine ausländische Truppen in oder um Israel stationieren lassen soll.
    Am Beispiel der UNIFIL an der israelisch-libanasischen Grenze hat man gesehen,daß es nicht funktioniert.
    Wahrscheinlich wird es das Gleiche sein mit der sogenannten ISF in Gaza und letztlich muß Israel die
    volle militärische und zivile Herrschaft übernehmen über, um und in Gaza,denn Hamas wird wahrscheinlich
    nicht freiwillig sich entwaffnen und die Macht in Gaza freiwillig abgeben und die ISF wird nicht Hamas entwaffnen und Hamas von der Macht in Gaza vertreiben.
    Nur Israel ist fähig und willig die Hamas von Gaza zu vertreiben,mit Gottes Hilfe.

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