Hat Israel den Start des Iran-Satelliten vereitelt?

Der Iran scheiterte am Wochenende erneut bei dem Versuch, einen Kommunikationssatelliten in die Umlaufbahn zu bringen.

Netanjahu
Miriam Alster/Flash90

 

Iranische Medien berichteten, dass eine zu niedrige Raketengeschwindigkeit dazu geführt habe, dass der Satellit Zafar I nicht erfolgreich in die Umlaufbahn gesetzt werden konnte.

Am selben Tag deutete Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an, dass Israel möglicherweise etwas damit zu tun hatte.

“Wir haben heute erfahren, dass der Iran keinen Satelliten gestartet hat. Sie liefern auch keine Waffen nach Syrien und in den Libanon, weil wir dort derzeit ständig operieren”, sagte Netanjahu bei einer Wahlkampfveranstaltung.

In den letzten Jahren gab es zahlreiche Beispiele dafür, dass Israel und seine Agenten im Iran aktiv sind. Zwei der größeren sind:

• Netanjahus detaillierte Enthüllung im Jahr 2018, dass der Iran systematisch seine internationalen Atomabkommen verletzt. Irgendwie gelang es dem israelischen Mossad, 110.000 geheime Dokumente aus der Islamischen Republik zu schmuggeln.

• Als das iranische Nuklearprogramm durch den fortschrittlichen Stuxnet-Computervirus erheblich zurückgedrängt wurde, wurde allgemein angenommen, dass die hochgepriesene Cyber-Einheit 8200 der israelischen Armee hinter dem Hack steckt.

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