Wer Ende Februar die Jerusalemer Grabeskirche besuchen wollte, stand vor verschlossener Tür. Der Grund für die Schließung der berühmtesten Kirche in Israel war eine Änderung der Steuermerkmale kirchlichen Besitzes.
Die Stadt Jerusalem beendete bestimmte Steuervergünstigungen für kommerzielle Einrichtungen im Besitz der Kirche. Das missfiel den römisch-katholischen, griechisch-orthodoxen und armenischen Inhabern der Grabeskirche sehr. Mit ihrem Kommentar griffen sie in die unterste Schublade: „Dies erinnert uns an ähnliche Gesetze gegen Juden während der dunkelsten Periode Europas“, schrieben die Kirchenvertreter
Bürgermeister Nir Barkat reagierte auf Twitter. Es sei unlogisch, zu erwarten, dass kommerzielle Besitztümer der Kirche, dazu zählen auch Hotels und Geschäfte, von der Abgabenpflicht ausgeschlossen seien. „Ich will ganz deutlich sagen“, schrieb er weiter, „dass wir hier nicht über Gebetshäuser sprechen, die dem Gesetz entsprechend natürlich weiterhin steuerlich befreit bleiben.“ Vor dem Gebäude machten Besucher ihrem Unmut Luft. Manche waren gerade...
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