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MitgliederEin Waffenstillstand, der niemals kommen wird

Irans Versprechen der Zurückhaltung verbergen eine Strategie des dauerhaften Konflikts – Hisbollah und Diplomatie dienen gleichermaßen als Kriegswerkzeuge.

Trump
US-Präsident Donald Trump empfängt den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am 11. Februar 2026 im Weißen Haus. Bildnachweis: Avi Ohayon/GPO.

(JNS) Man kann kaum übersehen, wie groß die Freude in manchen Medien über Berichte war, dass US-Präsident Donald Trump Ministerpräsident Benjamin Netanjahu während eines Telefonats angeblich beschimpft haben soll. Was für ein Spektakel! Ein Großteil der Berichterstattung stützte sich auf anonyme Quellen – und diese Quellen haben jedes Interesse daran, Ton, Inhalt und Bedeutung des Gesagten zu übertreiben.

Die beiden „Bösewichte“ der internationalen Vorstellungswelt – auf öffentlichen Plätzen in Effigie verbrannt, in den Medien verteufelt und in politischen Debatten verurteilt – sind plötzlich die Stars eines neuen Dramas. Der größere Bösewicht rügt den kleineren und sagt ihm genau das, was ein Großteil des Publikums hören möchte: „Alle hassen dich. Ich hab’s dir gesagt.“

Doch schauen wir auf die Fakten.

Trump drängte Netanjahu dazu, einen Waffenstillstand zu akzeptieren, den Iran zur Vorbedingung für jegliche diplomatische Gespräche gemacht hat – und akzeptierte dabei offenbar die Versprechen der Ayatollahs für bare Münze. Doch seit dem 2. März, als der von Iran gesteuerte Krieg begann, hat die...

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Ein Waffenstillstand, der niemals kommen wird”

  1. Kurt Schneiter sagt:

    Hier kommt mir gerade in den Sinn, wer glaubt den schon dem Teufel was er sagt zu tun?!
    Momentan hat er leichtes Spiel. Schliesslich ist das „C“ für Christlich, meist nicht mehr relevant. Warum? Das hat Satan auch schon herausgefunden. Geld und Macht regiert Heute die Welt! Umdenken ist dringend notwendig!

  2. Francis Mo sagt:

    Was die Konfliktforscherin Valerie Sticher dazu sagt
    42:59 min, aus Echo der Zeit vom 01.06.2026
    Bild: Keystone-SDA: HASSAN AMMAR
    Hier stellt sich die Frage, ob die Trump-Regierung bereit ist, etwas zu unterschreiben, das sich substanziell nicht sehr stark von dem unterscheidet, was die Obama-Regierung damals verhandelt hat, ohne dafür einen Krieg zu führen.
    Obwohl das Abkommen von Barack Obama mit den Iran die heutige Situation gebracht hat wo wir uns heute befinden.
    Verkauft es die Welt als der beste Abkommen?!!

  3. Stephan Wolf sagt:

    Das iranische Regime fühlt (oder präsentiert) sich stark, obwohl es gerade ums nackte Überleben kämpft weil ihm der totale Kollaps kurz bevorsteht: Sollen sie sich dennoch stark fühlen oder das nach außen behaupten und demonstrieren, denn dadurch werden sie gestärkt, das zu tun, was sie tun werden. Einige unter ihnen wähnen sich immer noch auf einem Weg, an dessen Ende der große Triumph auf sie wartet, aber sie werden, wenn überhaupt, nur gestärkt, damit sie entschlossen genug sind, in den Abgrund zu fahren. Der ganze verblendete Haufen wird so, wie sie sich jetzt auf ihren Paraden und Bildern präsentieren, in die Grube fahren und nicht wieder aufstehen. Sie dachten und hofften, für ganze Völker den Tod zu bringen, also ist es der Tod, den sie sich damit erwarben.

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