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Diese Terroristen könnten bald freigelassen werden

Bis zu 300 palästinensische Häftlinge könnten für die israelischen Geiseln im Gazastreifen freigelassen werden. Wie viele von ihnen werden wieder zu Terroristen?

Freigelassene Terroristen sind palästinensische Helden. Foto von Issam Rimawi/ Flash90
Freigelassene Terroristen sind palästinensische Helden. Foto von Issam Rimawi/ Flash90

Das Justizministerium hat heute Morgen (Mittwoch) auf seiner Internetseite eine Liste der palästinensischen Gefangenen veröffentlicht, die im Rahmen des erwarteten Abkommens mit der Hamas freigelassen werden sollen. Es handelt sich um eine Liste von 300 Terroristen, wobei das Abkommen in der ersten Phase die Freilassung von 140 palästinensischen Gefangenen vorsieht. Diese Gefangenen sind keine normalen Kriminellen, sondern verurteilte Terroristen.

In der veröffentlichten Liste sind Gefangene aufgeführt, die wegen verschiedener Straftaten verurteilt wurden. Darunter versuchter Mord, Steinewerfen, Werfen von Molotowcocktails, Angriff auf einen Polizisten, Sabotage, Schießen auf Menschen, Unterstützung des Terrorismus und mehr. Israel hat gestern klargestellt, dass von den 140 Personen, die freigelassen werden, niemand wegen Mordes verurteilt worden ist.

Zu diesen Terroristen gehört Mason Musa, der 2015 eine Soldatin an der Rachel-Kreuzung niederstach und schwer verletzte. Der Terrorist Muhammad Abu Katish, der vor einem Jahr einen Anschlag verübte. Er war auf der Suche nach einem Opfer mit ultraorthodoxem Aussehen, und als er eines fand, griff er ihn an, stach ihn nieder und verletzte ihn schwer. Von den 15 Jahren, zu denen er verurteilt wurde, hat er bisher etwa ein Jahr verbüßt.

Erst vor zehn Tagen wurde Nafuz Hamad zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er vor zwei Jahren in Ostjerusalem eine Frau vor den Augen ihrer fünf Kinder niedergestochen hatte. Hamad brachte während der Verhandlung nicht einmal „Trauer, Reue oder Mitgefühl“ zum Ausdruck.

Der Name der Terroristin Fatma Amarna steht auch auf der Liste, sie ist 44 Jahre alt und kommt aus dem Dorf Yabd in der Gegend von Dschenin. Im September versuchte sie, einen Polizisten am Ausgang des Tempelbergs abzustechen, was ihr mehrfach misslang. Das Messer traf lediglich die Schutzweste, die er trug.

Die meisten Terroristen auf der Liste stammen aus Jerusalem sowie Judäa und Samaria und werden voraussichtlich wieder an ihren Wohnort entlassen.

So zum Beispiel die Terroristin Fatma Shahin, 33 Jahre alt aus dem Flüchtlingslager Dehisa in der Region Bethlehem, die im April letzten Jahres am Vorabend des Holocaust-Tages in Gush Etzion einen Messerangriff verübte, bei dem ein 36-jähriger Israeli leicht verletzt wurde. In der Anklageschrift heißt es, sie habe beabsichtigt, „den Angriff gegen einen israelischen Staatsbürger oder Soldaten auszuführen und dessen Tod herbeizuführen“.

Wie man aus dem Shalit-Deal lernen konnte, haben sich die meisten der über 1000 freigelassenen palästinensischen Gefangenen wieder dem Terrorismus zugewandt. Darunter der Chef der Hamas im Gazastreifen, Yahya Sinwar, der heute wieder der meistgesuchte Terrorist des Landes ist.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Diese Terroristen könnten bald freigelassen werden”

  1. Andrew Manner sagt:

    Ihr solltet nicht einen einzigen Terroristen freilassen!

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