(JNS) Der jüngste Waffenstillstandsvorschlag des US-Sondergesandten für den Nahen Osten, Steve Witkoff, für den Krieg zwischen Israel und Hamas sieht einem Bericht vom Donnerstag zufolge die Freilassung von zehn lebenden Geiseln und 18 Toten in zwei Etappen vor, als Gegenleistung für eine 60-tägige Waffenruhe, die Verhandlungen zur Beendigung des Krieges erleichtern soll.
Am ersten Tag würden fünf lebende Geiseln und neun verstorbene Geiseln freigelassen, gefolgt von fünf weiteren lebenden Geiseln und neun Verstorbenen am siebten Tag, so eine israelische Quelle, die vom israelischen Sender Channel 12 zitiert wird.
Der Vorschlag, der sowohl Israel als auch der Hamas unterbreitet wurde, würde es Jerusalem ermöglichen, die Militäroperationen wieder aufzunehmen, wenn die Verhandlungen zu keiner Einigung führen, so Channel 12. Alternativ könnten die Gespräche im Gegenzug für die Freilassung weiterer Geiseln fortgesetzt werden, so der Bericht.
Als Teil der vorgeschlagenen Bedingungen würde die Verteilung der humanitären Hilfe wieder von den Vereinten Nationen und nicht von der israelisch-amerikanischen Gaza Humanitarian Foundation verwaltet werden. Außerdem würden sich die israelischen Streitkräfte aus den Gebieten im Gazastreifen zurückziehen, die seit Beginn der Operation am 18. März eingenommen wurden.
Im Austausch für die 10 lebenden Geiseln würde Israel 125 palästinensische Gefangene, die lebenslängliche Haftstrafen verbüßen, und 1.111 Gefangene aus dem Gazastreifen, die nach dem 7. Oktober 2023 verhaftet wurden, freilassen. Für die 18 Leichen würde Israel 180 Leichen von Menschen aus dem Gazastreifen freilassen, und zwar in zwei Schritten.
US-Präsident Donald Trump würde den Waffenstillstand ausrufen und als Garant dafür fungieren, dass beide Parteien die Vereinbarung einhalten. Ägypten und Katar würden ebenfalls als Garanten fungieren.
Die Vereinbarung sieht vor, dass Israel sofort alle offensiven Militäroperationen im Gazastreifen einstellt.
Am zehnten Tag sollte die Hamas eine vollständige Liste der Geiseln sowie ausführliche medizinische Berichte über deren Zustand vorlegen.
Nach Angaben von Channel 12 übten beide Seiten intensiven Druck auf die Formulierung der kriegsbeendenden Bestimmungen des Vorschlags aus. Die Hamas behauptete Berichten zufolge in einer offiziellen Erklärung, sie habe sich mit Witkoff geeinigt, während israelische Quellen unter Berufung auf amerikanische Botschaften und den zunehmenden militärischen Druck auf die Hamas im Gazastreifen vorsichtigen Optimismus hinsichtlich der Chancen einer Einigung äußerten.
Eine mit den Gesprächen vertraute Quelle wurde mit den Worten zitiert, die Hamas stehe unter „noch nie dagewesenem Druck“ und habe das Gefühl, nicht nur Territorium, sondern auch die Kontrolle über humanitäre Hilfe und öffentliche Unterstützung zu verlieren.





Was für eine selbstherrliche Anmaßung…so wenige Freizulassende nach Israel…gegen so viele Terroristen von der Hamas und dazu noch der Rückzug Israels aus dem Gaza….