(JNS) Die Verabschiedung der Resolution 2803 des UN-Sicherheitsrats zum Wiederaufbau des Gazastreifens nach dem Krieg war zweifellos ein Triumph für die amerikanische Diplomatie. Der von den Vereinigten Staaten entworfene und von einer Reihe von Ländern des Nahen Ostens und islamischen Staaten – darunter Katar und die Türkei, zwei der heimtückischsten Gegner Israels – am 17. November begeistert unterstützte Resolutionsentwurf erhielt 13 der 15 Stimmen im Rat. Russland und China, zwei der fünf ständigen Mitglieder mit Vetorecht, beschlossen, sich der Resolution nicht zu widersetzen, sondern sich stattdessen zurückhaltend der Stimme zu enthalten.
Die diplomatischen Hindernisse für die Verabschiedung der Resolution sind jedoch gering im Vergleich zu den politischen und strategischen Hindernissen, die ihrer Umsetzung im Wege stehen.
In Nachkonfliktsituationen, in denen externe Kräfte zur Gewährleistung der Stabilität eingesetzt werden, wird traditionell zwischen Friedenssicherung und Friedenserzwingung unterschieden. Die von den Vereinten Nationen eingesetzten „Blauhelme” unterliegen entweder Kapitel VI der UN-Charta, das diese...
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