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MitgliederDas israelische Versagen

Warum die Anerkennung Palästinas Israels außenpolitisches Versagen offenlegt – eine Einschätzung von Israel Heute Korrespondent Itamar Eichner.

Der saudische Außenminister Faisal bin Farhan Al Saud (links) und der französische Präsident Emmanuel Macron leiten gemeinsam die hochrangige internationale Konferenz zur friedlichen Lösung der Palästinafrage und zur Umsetzung der Zwei-Staaten-Lösung im Hauptquartier der Vereinten Nationen (UN) in New York, New York, USA, am 22. September 2025. Foto: EPA/LEV RADIN

Am Ende des Palästina-Gipfels bei den Vereinten Nationen scheint Israel eine schmerzhafte Niederlage erlitten zu haben. Israel, das den Krieg am 7. Oktober als Opfer nach dem Hamas-Angriff begann, findet sich nun gezwungenermaßen in problematischen Gefilden wieder – mit 156 Staaten, die die Unabhängigkeit des palästinensischen Volkes und dessen Recht auf einen eigenen Staat anerkennen. Jahrzehntelange Bemühungen Israels, eine solche Anerkennung zu verhindern, sind zunichtegemacht worden, da eine neue Realität entstanden ist.

Wenn früher vor allem die blockfreien und arabischen Staaten Palästina anerkannten, so haben nun die Staaten der freien Welt, aufgeklärte Demokratien mit internationalem Gewicht, ihr Wort gesprochen: Frankreich, Großbritannien, Kanada, Australien, Spanien und eine Reihe weiterer EU-Mitglieder – Staaten, die im diplomatischen Jargon als „like-minded“ bezeichnet werden. Nicht nur, dass sie einen palästinensischen Staat anerkannt haben – sie sind es, die diesen Schritt bei den Vereinten Nationen anführen.

Die Einschätzung lautet, dass auch die wenigen Demokratien, die bislang noch keinen palästinensischen Staat anerkannt haben, dies früher oder später tun werden.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Das israelische Versagen”

  1. J. Hofer sagt:

    …“ Doch Israel kann nicht alle seine Jetons auf Trump setzen“…
    Es ist naheliegend, auf wen die Jetons gesetzt werden müssten.
    Herr hilf….

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