(JNS) Viele fragen sich, warum die Huthis trotz der eskalierenden Konfrontation mit dem Iran bislang weitgehend davon abgesehen haben, Israel anzugreifen.
Zwei Faktoren erklären diese Zurückhaltung: Zum einen gibt es unter den im Jemen aktiven Operateuren der iranischen Revolutionsgarden Uneinigkeit darüber, ob die Huthis eingreifen sollten. Zum anderen haben die Huthis selbst ein starkes Interesse daran, ihre Macht im eigenen Land zu festigen, nachdem die Koalition, die einst gegen sie kämpfte – angeführt von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten – faktisch zerfallen ist.
Im vergangenen Monat erwarteten viele Beobachter eine Eskalation im gesamten Nahen Osten, da sich die Spannungen rund um Iran verschärften. Doch nur wenige hatten das Ausmaß und den Zeitpunkt der jüngsten Entwicklungen vorhergesehen. Zu den Überraschten scheinen auch die Führer der Bewegung im Jemen zu gehören. Zwar wussten sie, dass eine Konfrontation möglich war, doch die aktuelle Lage scheint sich schneller – und dramatischer – entwickelt zu haben, als sie erwartet hatten.
Innerhalb des Jemen deuten Berichte von Analysten und regionalen...
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Es ist egal, wie sich die Houthis entscheiden, auf sie wartet die Auflösung und das militärische Ende.