all

all

Mitglieder„Bein Hasmanim“  

Während „Bein Hasmanim“ („zwischen den Zeiten“) zieht es Zehntausende ultraorthodoxe Familien in Parks und Naturgebiete im ganzen Land. Eine Zeit der Erholung und Gemeinschaft – aber auch eine Frage der Verantwortung für den öffentlichen Raum.

Bein Hasmanim
Ultraorthodoxe Familien verbringen während „Bein Hasmanim“ den Abend im Jerusalemer Sacher-Park. Foto: Anat Schneider

Wer mit der ultraorthodoxen Lebensweise nicht vertraut ist, weiß vielleicht nicht, was die beiden Worte „Bein Hasmanim“ bedeuten. In der Welt der Jeschiwot wird das Jahr in „Smanim“, also Lernzeiten, eingeteilt, zwischen denen die Ferienzeiten liegen. Die längsten und bedeutendsten Ferien beginnen nach Tischa beAw und dauern bis zum Beginn des Monats Elul. Dann kehren die Jeschiwa-Schüler in die Lehrhäuser zurück, und die „Elul-Zeit“ beginnt – jene Zeit, die zu den Hohen Feiertagen hinführt. Für einige Wochen machen Jeschiwa-Schüler, verheiratete Tora-Studenten und Familien Urlaub, und Israel verändert ein wenig sein Gesicht.

Der See Genezareth füllt sich, Naturschutzgebiete und Parks sind überfüllt, Familien gehen auf Ausflüge, und Gruppen junger Leute ziehen hinaus ins Gelände, ausgestattet mit Essen, Getränken und natürlich einem Grill. Es scheint, als würde in dieser Zeit beinahe jedes Stück Rasen, jedes Wäldchen oder jede Straßenkreuzung, neben der sich ein Platz findet, um einen Tisch und ein paar Stühle aufzustellen, zu einem streng koscheren Picknickplatz.

Israel Heute Mitgliedschaft
Voller Zugang zu exklusiven Inhalten, E-Paper, Zoom-Veranstaltungen und werbefreiem Lesen.

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

2 Kommentare zu “„Bein Hasmanim“  ”

  1. Bruno Josef Zehe sagt:

    So sieht es teilweise bei uns im park vor unserem Haus hier in Hamburg auch aus. Die meisten räumen auf nach dem feiern und grillen, aber nicht alle. Früher kannten wir das nicht in diesem Ausmaß. Wenn wir aber in ländlichen Gebieten mit mehr Eigentumsverhältnissen unterwegs sind, ist alles sauber. Der Unterschied ist sehr auffällig.

  2. Theodor Fritz sagt:

    Das Problem ist, dass niemand zur Verantwortung gezogen wird. Mit Appellen an den Anstand kommt man nicht sehr weit. Würde die Stadtverwaltung wie in Singapur schärfer handeln, würde sich das Problem leichter lösen lassen – in Deutschland wie in Israel.

Schreibe einen Kommentar