Arabische Israelis sind Bürger des Staates Israel, zugleich verstehen sich viele von ihnen als Teil des palästinensischen Volkes. Was bedeutet diese doppelte Identität im israelischen Alltag und besonders in Zeiten des Konflikts?
In der neuen Folge sprechen Aviel Schneider und Dov Eilon über Mansour Abbas, Vorsitzender der arabischen Ra’am-Partei, und seine Haltung zur Hamas. Warum fällt eine eindeutige Verurteilung der Hamas als Terrororganisation so schwer? Und was sagt dies über die politische Situation der arabischen Parteien in Israel aus?
Dabei geht es auch um die Rolle arabischer Parteien in israelischen Regierungskoalitionen. Abbas war bereits Partner der Regierung von Naftali Bennett und Yair Lapid, und auch Benjamin Netanjahu spielte in der Vergangenheit mit dem Gedanken einer politischen Zusammenarbeit. Welche Bedeutung könnten die arabischen Parteien bei den kommenden Wahlen haben?
Aviel Schneider und Dov Eilon sprechen außerdem über das Verhältnis arabischer Israelis zu Israel und zur palästinensischen Gesellschaft, über Hamas und Fatah sowie über den Apartheid-Vorwurf gegen Israel. Persönliche Erfahrungen aus dem israelischen Alltag zeigen dabei, wie komplex das Zusammenleben von Juden und Arabern tatsächlich ist.
Eine Folge über Identität, Loyalität und Politik – und über die Frage, wo sich arabische Israelis zwischen Israel und Palästina selbst verorten.
Hier ist die aktuelle Folge unserer Videopodcast-Serie:
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