Konflikt

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MitgliederAraber finden sich mit Botschafts-Umzug ab

Israel Heute-Korrespondentin Elizabeth Blade hat Ägypter, Jordanier und Palästinenser in Bezug auf die Relevanz Jerusalems in ihren Augen befragt.

Protest Gazastreifen Frenzzaun
Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90

US-Präsident Trumps öffentliche Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt und der Umzug der amerikanischen Botschaft werden im jüdischen Staat als diplomatischer Sieg verstanden. Natürlich sieht die arabische Welt das ganz anders. Allerdings ist die Region nicht, wie von palästinensischer Führungsebene immer wieder angedroht, über dieser Sache in eine Gewaltspirale abgerutscht.

Israel Heute: Was haltet ihr vom Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem?

Ahmed Gamal, Kairo: Mir persönlich ist es relativ egal, aber die Leute in Ägypten sind sehr dagegen. Die meisten Ägypter sehen in den Israelis einen Feind, der den Palästinensern das Land gestohlen hat. Die ägyptische Regierung ist mit der Bevölkerung aber nicht auf Augenhöhe. Israel und Ägypten haben gemeinsame Interessen, Präsident Abdel Fattah Al-Sisi ist nicht daran interessiert, diese Beziehungen zu ruinieren, indem er den Umzug der Botschaft kritisiert. Dazu kommt, dass Ägypten wirtschaftliche und sicherheitsrelevante Probleme zu bewältigen hat. Das letzte, was diese Regierung will, ist, sich jetzt auch noch mit regionalen Problemen zu beschäftigen. Selbst wenn Al-Sisi und seine Regierung gegen den Umzug sind, könnte es eh...

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Patrick Callahan

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