Jüdische Welt

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Antisemitische „Massenmord“-Warnung

„Der Antisemitismus wird erst dann vollständig besiegt werden, wenn Jesus wiederkommt. Aber wir müssen ihn dennoch bekämpfen; wir müssen lautstark gegen ihn auftreten“.

Junge Israelis demonstrieren gegen den zunehmenden Antisemitismus in der Welt. Foto: Hadas Parush/Flash90
Junge Israelis demonstrieren gegen den zunehmenden Antisemitismus in der Welt. Foto: Hadas Parush/Flash90

Der Antisemitismus werde erst dann endgültig besiegt, wenn Jesus wiederkomme, sagte ein Sprecher von Chosen People Ministries kürzlich bei einem Zoom-Treffen in Großbritannien.

Olivier Melnick, ein gläubiger Jude aus Frankreich, warnte die Christen, dass „wir nur noch Zentimeter von einem Massenmord an Juden entfernt sein könnten“, worauf sich die Dinge aufgrund von besorgniserregenden Faktoren wie Apathie, Fehlinformationen und Menschen, die mit unverschämten Beleidigungen davonkommen, zubewegen.

Ein besonders besorgniserregender Faktor sei, dass die meisten Christen den Antisemitismus nicht auf dem Radar hätten, da sie sich nicht davon betroffen fühlten.

„Aber Schweigen ist Mittäterschaft“, sagte Olivier und erinnerte die Teilnehmer an das berühmte Zitat des deutschen Pfarrers Martin Niemöller, das besagt, wenn wir nicht für andere eintreten, niemand mehr für uns eintreten können wird.

Melnick zitierte einen aktuellen Fall aus Frankreich, wo ein Mann freigesprochen worden ist, nachdem er einen Juden aus dem Fenster geworfen und getötet hatte. Der Grund für den Freispruch: Er hatte Cannabis konsumiert. Eigentlich kann man nach französischem Recht schon für das Werfen eines Haustieres aus dem Fenster inhaftiert werden.

Melnick warnte außerdem davor, dass einige bald zu zivilem Ungehorsam gezwungen sein könnten, wenn das Gesetz die Juden nicht mehr schützt, und verwies auf den Fall von Anne Frank im von den Nazis besetzten Holland. „Diejenigen, die Anne Frank versteckten, haben das Gesetz gebrochen; diejenigen, die sie töteten, haben das Gesetz befolgt.

Der Antisemitismus, sagte er, werde „erst dann vollständig bekämpft, wenn Jesus wiederkommt. Aber wir müssen ihn bekämpfen, wir müssen uns lautstark gegen ihn aussprechen.

Wenn wir das tun, können wir auch Brücken zum jüdischen Volk bauen und uns das Recht verdienen, mit ihnen über Jesus zu sprechen – viele Juden haben immer noch den Eindruck, dass die Kirche über die Jahrhunderte hinweg am Antisemitismus beteiligt war.

 

 

Charles Gardner ist Autor von Israel the Chosen, erhältlich bei Amazon; Peace in Jerusalem, erhältlich bei olivepresspublisher.com; To the Jew First, A Nation Reborn, und King of the Jews, alle erhältlich bei Christian Publications International.

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Patrick Callahan

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7 Kommentare zu “Antisemitische „Massenmord“-Warnung”

  1. Hans-Jürgen Rieth sagt:

    Die Juden sollten sich nicht so sehr auf den Messias verlassen, sondern auf das was Jesus CHRISTUS vor zweitausend Jahren versprochen hat: ‚Ich werde einen neuen Tempel bauen, aber erst, wenn ihr, Juden, den alten Tempel abgerissen habt‘! (Joh. 2, 19)

  2. marie.luise.notar sagt:

    Wir Christen sind in der Verantwortung in Bezug auf das, was Römer 11.25 ICH will euch nämlich, ihr Brüder, über dieses Geheimnis nicht in Unkenntnis lassen, damit ihr nicht euch selbst klug dünkt: dass über Israel einem Teil nach Verstockung gekommen ist, bis die Vollzahl-die Fülle der Heiden*** eingegangen sein wird,
    26 und (dass) auf diese Weise ganz Israel gerettet werden wird, wie geschrieben steht: „Kommen wird aus Zion der Erlöser, hinwegschaffen wird er die Gottlosigkeiten von Jakob. ***die Fülle, auch bezogen auf das Thema Hl. Geist und Pfingsten…noch gut ein Monat und dann jährt sich dieses Fest wieder.
    Siehe auch Markus 16.17-18

  3. spenglersilvia sagt:

    So viel Antsemitismus wie heute in Deutschland habe ich, seit ich denken kann, nicht erlebt. Es zieht sich durch alle Schichten – sogar und gerade in den christlichen Gemeinden, Familien, Freundschaften. Ich erlebe, wie Vieles zerbricht, wenn man Jeshua bei seinem richtigen Namen nennt, wie ich es jetzt oft tue. Seit ich von messianischen Geschwistern manche Übersetzung aus dem Hebr. höre, das so anders klingt als die as dem Griechischen. Und ich merke an der Freude, die mich erfüllt, dass es stimmt. Ich habe mir eine Pessach-Hagada gekauft und feierte allein mit Pessach – mit jüdischem Öl, Wein und Datteln und habe sogar ein Etrog-Bäumchen auf meinem Balkon, damit ich mit Euch das Laubhüttenfest bedenken kann. Und statt unseres immer kommerzielleren Weihnachten werde ich eine Chanukkabeleuchtung ins Fenster stellen.

  4. spenglersilvia sagt:

    Hier schreibe ich weiter:
    Nein, das Segnen des Augapfel Gottes will ich nicht als Selbstzweck tun, sondern
    SEIN Segen soll in Fülle ganz Israel gelten – man kann sich Segen nicht erwerben oder verdienen. Ich habe erfahren – der Segen kommt von ganz allein und ganz anders, als man denkt und erwartet – und erfüllt Herz und Seele mit Freude und der Gewissheit: ER sieht mich – und ER wird durch alles Übel hindurchtragen,
    Er bringt mich ans Ziel, je eher umso besser.
    Ich will Israel segnen, damit SEIN Segen das Gottesvolk eint, dass es umkehrt zu seinem Gott und das Heil nicht in Demokratien sucht, die keine sind, sondern in Seinem Königreich – Ihr Juden habt die Krone doch!!! Schalom!!!

  5. Karin&Thomas Mayenberger sagt:

    Danke für diesen Artikel. Bin tief beschämt über uns in den Nationen, in Deutschland. Ihr rüttelt immer wieder an mir, uns, wach zu sein für Gelegenheiten, von Israel, euch, uns gemeinsam zu sprechen…und zu beten, flehen…an der Seite Israels, eingepfropft in den edlen Ölbaum.
    Shalom, liebe Grüße, Karin

  6. jotfried sagt:

    Für mich ist der Gebrauch des Wortes ‚Antisemitismus‘ eine Bestätigung für die Wahrheit der Verkündigung unter Jesaja 29, 13+14. Dort steht „Weil dies Volk mir naht mit seinem Munde und mit seinen Lippen mich ehrt, aber ihr Herz fern von mir ist und sie mich fürchten nur nach Menschengeboten, die man sie lehrt, darum will ich auch hinfort mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs wunderlichste und seltsamste, dass die Weisheit seiner Weisen vergehe und der Verstand seiner Verständigen sich verbergen müsse.“ (Übersetzung in heutigem Deutsch)

    Es ist geradezu lächerlich, so zu tun, als seien „die Juden“ die einzigen Semiten. Abraham hatte gemäß Bibel insgesamt 8 Söhne. Ganz zu schweigen davon, dass nicht er, sondern der Sohn Noahs namens SEM der Stammvater aller Semiten war bzw. ist.

  7. Zeev Baranowski sagt:

    JESCHU (Jesus Christus) wird nur im Sinne der HeidenChristen wiederkommen, (wenn, – überhaupt).
    Also ist dies bezüglich des ANTISEMITISMUS für uns Juden nicht relevant!
    Wir warten deshalb eher auf den wahren MESSIAS !
    LG Zeev Baranowski

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