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Junge israelische Christen bereiten sich auf den Armeedienst vor

„Unsere jungen Christen werden ihr Hebräisch verbessern und Juden kennenlernen und umgekehrt. Wir bauen die nächste israelische Generation auf.“

Junge Christen und Juden bereiten sich gemeinsam auf den IDF-Dienst vor. Foto von der Facebook-Seite der Israeli Christian Aramaic Association

Der Armeedienst ist in Israel eine große Sache. So sehr, dass viele junge israelische Juden ihre Wehrpflicht nach der High School um ein Jahr verschieben, um an einem vormilitärischen Vorbereitungscamp teilzunehmen, damit sie so gut wie möglich vorbereitet sind.

Schon vor Jahren erkannte Major (a.D.) Shadi Khalloul, der regelmäßig für Israel Heute schreibt, dass der Schlüssel zu einer besseren Integration der Christen in die israelische Gesellschaft darin liegt, junge Christen zu ermutigen, sich freiwillig zum Militärdienst zu melden. Israels Minderheiten sind nicht verpflichtet, gemeinsam mit den Juden den Staat Israel physisch zu verteidigen, aber viele, wie die Drusen, Beduinen und eine wachsende Zahl von Christen, entscheiden sich dafür, dies zu tun.

Aber diese Christen fangen, wenn man so will, noch weiter hinten an als die israelischen Juden im Teenageralter. Daher wurde ein vormilitärischer Vorbereitungskurs als unerlässlich angesehen.

In diesem Jahr ist es das siebte vormilitärische Trainingslager „Kinneret“, das von der Israelischen Christlich-Aramäischen Vereinigung (ICAA) veranstaltet wird und junge Christen und nicht wenige junge Juden zusammenbringt, um sich gemeinsam auf einen bedeutenden IDF-Dienst vorzubereiten.

Diese vormilitärischen Camps müssen vom Verteidigungsministerium genehmigt werden, und die Arbeit der ICAA wird als entscheidend angesehen, um die Zahl der jungen Christen zu erhöhen, die ihren Dienst leisten und sich später in die israelische Gesellschaft integrieren.

Nach der Eröffnung des 7. Kinneret-Trainingslagers in dieser Woche postete die ICAA in den sozialen Medien:

„Christliche und aramäische Jugendliche aus Galiläa werden zusammen mit Juden in den nächsten sieben Monaten lernen, trainieren, leben und sich auf einen wichtigen Dienst in den IDF vorbereiten. Unsere jungen Christen werden ihr Hebräisch verbessern und Juden kennen lernen und umgekehrt. Wir bauen die nächste israelische Generation auf“.

Die ICAA steht an der Spitze einer Bewegung einheimischer Christen, die die „arabische“ Identität ablegen wollen, die ihnen durch frühere muslimische Eroberungen aufgezwungen wurde. Wie Khalloul seit Jahren argumentiert, waren die Christen, die hauptsächlich einen aramäischen Hintergrund haben, lange vor den arabischen Muslimen im Heiligen Land. Und die Geschichte der Juden in diesem Land ist eng mit den Aramäern verbunden. Einige Teile der Heiligen Schrift und andere wichtige jüdische religiöse Texte wurden ursprünglich auf Aramäisch verfasst (z. B. die erste Hälfte des Buches Daniel), und die Bibel beschreibt Abraham als Aramäer (5. Buch Mose 26,5).

Der Staat Israel hat diese wichtige Unterscheidung ebenfalls anerkannt, und seit 2014 können sich einheimische Christen beim israelischen Innenministerium als „Aramäer“ registrieren lassen.

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Patrick Callahan

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Ein Kommentar zu “Junge israelische Christen bereiten sich auf den Armeedienst vor”

  1. Zeev Baranowski sagt:

    Der Artikel-Verfasser hätte doch auch angeben müssen,
    dass es sich hierbei realistisch um 0,00x ‰ der Bevölkerung handelt!
    (das zur christlichen Mission in ISRAEL)

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