(JNS) Nahezu jedes Land der Welt verfügt inzwischen über eine lautstarke und engagierte Bewegung, die sich für die Sache „Palästinas“ einsetzt – mit einer Wortwahl, die sich kaum von derjenigen der Terrororganisation Hamas unterscheidet. Israel wird als „völkermörderischer“ Staat bezeichnet, der „Apartheid“ praktiziere, und ein einheitliches Palästina, in dem Juden sich glücklich schätzen könnten, den Status einer untergeordneten Minderheit zu erreichen, wird als einzige Lösung propagiert, die Gerechtigkeit schaffen könne.
Zu den Ländern gehören unter anderem das Vereinigte Königreich, Spanien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien und Australien. In den Vereinigten Staaten hat die palästinensische Sache bislang nie ein solches Maß an Medienaufmerksamkeit und öffentlicher Sympathie genossen wie heute.
Dennoch gibt es Unterschiede zwischen diesen Ländern. In allen bis auf eines gibt es gewählte Politiker, die regelmäßig ihre Solidarität mit Israel bekunden, sowie Medien, die Israel wohlgesonnen sind. Auch die öffentliche Meinung ist dort ausgewogener – selbst wenn sie eher zugunsten der Palästinenser ausfällt.
Nicht jedoch in Irland.
Dort, wo ein großer...
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