In einer Rede am Sonntag vor Weihnachten beschuldigte der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, den jüdischen Staat, die „Kinder Palästinas“ zu töten und sagte, die historisch christliche Stadt Bethlehem erlebe inmitten des Krieges gegen die Hamas „eine noch nie dagewesene Traurigkeit“.
„Die Besatzungsmächte unterdrücken und töten die Kinder Palästinas und rauben den Lebenden das unschuldige Lächeln“, sagte Abbas nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa.
„Während wir das Weihnachtsfest feiern, erinnern wir uns an die Botschaft unseres Herrn Christus, Friede sei mit ihm, die Botschaft der Liebe, der Toleranz und des Friedens“, sagte er und würdigte die „Märtyrer Palästinas“.
In seiner Ansprache versicherte Abbas den Palästinensern, dass „die Sonne der Freiheit und [unseres] unabhängigen Staates mit Jerusalem als Hauptstadt unweigerlich aufgeht und fast zum Greifen nahe ist“.
„Der Fluss des Blutes, die unermesslichen Opfer, die Entbehrungen und der heldenhafte Widerstand unseres Volkes in seinem eigenen Land sind der Weg zu Freiheit und Würde“, fügte er hinzu.
Die Stadtverwaltung von Bethlehem hat beschlossen, alle Weihnachtsdekorationen von öffentlichen Plätzen zu entfernen, um die von Israel im Gazastreifen getöteten Terroristen zu ehren, teilte die Stadtverwaltung von Bethlehem letzten Monat mit.
Die Dekorationen seien „zu Ehren der Märtyrer und in Solidarität mit unserem Volk in Gaza“ entfernt worden, hieß es in einem Facebook-Post der Stadtverwaltung.
Der traditionelle Weihnachtsgottesdienst und die Gebete finden weiterhin statt, allerdings ohne Weihnachtsbäume und festliche Lichter.
The traditional Christmas Eve procession of the Catholic Patriarch of Jerusalem to Bethlehem. Usually celebratory and accompanied by Christmas carols. This year it was silent and local Palestinian Christians carried banners supporting Gaza and calling for ceasefire pic.twitter.com/v8B1FuFDbB
— Ghanem Nuseibeh (@gnuseibeh) December 24, 2023
Video: Die traditionelle Heiligabendprozession des katholischen Patriarchen von Jerusalem nach Bethlehem. Normalerweise werden Weihnachtslieder gespielt, diesmal gab es Plakate gegen den Krieg in Gaza
Jeder fünfte Einwohner Bethlehems ist Christ, ein deutlicher Rückgang seit die Stadt 1995 der Palästinensischen Autonomiebehörde unterstellt wurde. Damals waren noch 80 Prozent der Bewohner der Stadt Christen.
Bericht von JNS.





Von Abbas kann nichts Positives und Konstruktives mehr erwartet werden. Das war bereits damals so, als er politisch noch legitimiert war, jetzt ist er nicht mal mehr soviel wie eine „lame duck“. Aber die Rolle des katholischen Patriarchen ist zum Weinen. Er steht für all die vermeintlichen Christen, welche weder die Zeichen der Zeit noch die Bedeutung des auserwählten Volkes verstanden haben und sich mit jedem Satz von jenem Frieden weiter entfernen, dem sie angeblich den Weg ebnen wollen.