Die Israeliten des 20.Jahrhunderts haben das Gelobte Land nicht wie ihre Vorväter vor über 3000Jahren als fruchtbaren Landstreifen vorgefunden, in dem Milch und Honig fließen. Im Gegenteil, das Land war nahezu verwüstet, das einst begrünte Küstengebiet voller Dünen, anstatt grüner Felder fanden sich Sümpfe, in denen Malaria grassierte
Das Begrünen der Wüste ist nicht leicht, erst recht nicht in dürren Zeiten, wie in den letzten Jahren. Alle reden vom globalen Klimawandel. Experten warnen vor gefährlichen Temperaturanstiegen, vor Stürmen und Dürreperioden. Das alles betrifft auch Israel. Die Winter werden immer trockener, die Sommer heißer. Wenn es regnet, dann oft unwetterartig. Es ist ein Wunder, dass in der Wüste überhaupt etwas wächst, denn hier regnet es so gut wie nie, nämlich weniger als 30Millimeter im Jahr. Nur besonders zähe Pflanzen- und Tierarten überleben in diesem Klima. Aber auch ein paar Israelis haben das geschafft. Landwirte bauen in Israels Wüsten Obst und Gemüse an. Sie sind damit so erfolgreich, dass sie nach Europa und sogar in die USA exportieren. In...
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