Die israelische Filmindustrie hat im Laufe der Jahre viele Höhen und Tiefen erlebt. Mehr als 650 Kinofilme wurden in Israel produziert, 12 davon waren Kandidaten für den Oskar. Die ersten Schritte des israelischen Kinos in den ersten Jahren nach der Staatsgründung kreisten um das zionistische Ethos. Der erste Film war „Hügel 24 antwortet nicht“ aus den fünfziger Jahren und handelte von den ersten Tagen nach dem Unabhängigkeitskrieg, als UNOBeobachter kamen, um festzustellen, wem der Hügel gehört.
I n den 60er und 70er Jahren kam eine Reihe von Künstlern zum israelischen Kino, darunter Ephraim Kishon, Uri Zohar und Menachem Golan. Das war auch die Zeit der so genannten „Borekas-Filme“, die die Kinosäle füllten und gegen Ende der 70er Jahre immer erfolgreicher wurden. Der erste dieser Filme war „Salach Shabati“ (1964) von Kishon, eine Satire über die Probleme der Einwanderung und Eingliederung orientalischer Juden im Israel der 50er Jahre. Der Film gewann den „Golden Globe“ und gilt als einer der erfolgreichsten Filme in der Geschichte Israels. Er wurde sogar ins Ausland verkauft. Auch „Fortuna“ (1966) von Menachem...
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