So auch Malaysia, das vom 29. Juli bis zum 4. August die Para-SchwimmMeisterschaft für Behinderte austragen sollte. Allerdings hat das Land von Anfang an klargemacht, es dulde keine israelischen Sportler. Diese Anfeindungen sind für Israel nichts Neues. Wie immer in solchen Fällen hagelte es auch diesmal Proteste jüdischer Organisationen und der israelischen Regierung. Anders als sonst tat das International Paralympic Committee jedoch dieses Mal das Richtige und sagte das Turnier in Malaysia kurzerhand ab.
Der 93-jährige Premierminister von Malaysia, Mahathir Mohamad, ist in letzter Zeit öfter mit antisemitischen Äußerungen aufgefallen. Unter anderem nannte er Juden „Hakennasen“, zog die Zahl der im Holocaust getöteten Juden in Zweifel und verbot die Ausstrahlung des Films Schindlers Liste.
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