5000 Studenten, Schüler und andere Freiwillige arbeiten seit zweieinhalb Jahren den Grabungsleitern Dina Shalem, Itai Elad und Yitzhak Paz zu. Itai Elad erläuterte, dass die Ausgrabung in Planquadraten von 5 x 5 Metern geschieht. Außerdem werden tausende Luftbilder gemacht. Jeder Fund wird in einem Geoinformationssystem (GIS) für computergestützte Kartierung erfasst.
Shalem ist für die Erforschung der frühesten Teile der Ausgrabungsstätte verantwortlich. Sie vermutet, dass sich die ersten Siedler von En Esur an einer natürlich fließenden Wasserquelle niederließen. Dann entwickelte sich die Siedlung immer weiter und hatte zuletzt bis zu 6000 Bewohner. Die Siedlung wurde auf den Überresten einer noch älteren Siedlung gegründet. Jene soll in der Kupferzeit bestanden haben.
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