MitgliederGroßstadt aus der Bronzezeit wird wieder zugedeckt

Auf beiden Seiten einer Autobahn im Norden des Landes wird derzeit im Vorfeld anstehender Straßenarbeiten eine alte Siedlung ausgegraben. En Esur ist laut Altertumsbehörde die größte Siedlung aus der Bronzezeit, die je in Israel gefunden worden ist.

von Eliane Müller |
Foto: IAA

5000 Studenten, Schüler und andere Freiwillige arbeiten seit zweieinhalb Jahren den Grabungsleitern Dina Shalem, Itai Elad und Yitzhak Paz zu. Itai Elad erläuterte, dass die Ausgrabung in Planquadraten von 5 x 5 Metern geschieht. Außerdem werden tausende Luftbilder gemacht. Jeder Fund wird in einem Geoinformationssystem (GIS) für computergestützte Kartierung erfasst.

Shalem ist für die Erforschung der frühesten Teile der Ausgrabungsstätte verantwortlich. Sie vermutet, dass sich die ersten Siedler von En Esur an einer natürlich fließenden Wasserquelle niederließen. Dann entwickelte sich die Siedlung immer weiter und hatte zuletzt bis zu 6000 Bewohner. Die Siedlung wurde auf den Überresten einer noch älteren Siedlung gegründet. Jene soll in der Kupferzeit bestanden haben.

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