In den 1950er Jahren, der ersten Dekade des modernen Staates Israel, war Mosche (das ist Mose) der beliebteste Jungenname, gefolgt von Josef, Abraham, David und Issak. Bei den Mädchennamen führte Esther, dann kamen Rachel, Sarah, Schoschana und Miriam.
In den 60er Jahren rückte Josef auf den ersten Platz. Unter den folgenden, biblischen Namen waren auch Neulinge: Schlomo (Salomo), Schimon und Elijahu. Bei den Mädchen verdrängte Rachel Esther vom ersten Platz, und es kamen neue Namen wie Ronit, Michal, Anat, Iris und Orly hinzu. Sarah rutschte ab auf den zehnten Platz.
In den Siebzigern kämpfte sich Mosche auf den ersten Platz zurück. Drei moderne männliche Vornamen tauchten auf: Schai, Janif, Oren. Bei den weiblichen Vornamen übernahm Michal die Tabellenführung, auch hinter ihr erschienen neue Kreationen: Keren, Merav, Limor, Liat, Galit.
Im nächsten Jahrzehnt blieb Mosche Spitzenreiter und ein nicht-biblischer Name tauchte auf: Roei. Auch bei den Mädchen blieb mit Michal ein biblischer Name der häufigste, neu unter den ersten Zehn...
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