Der häufigste und älteste Gruß ist „Frieden und Segen! – Schalom uvrachah!“
In Richter 6,23 beruhigt der HErr den Gideon, der sich fürchtete, weil er dem HErrn begegnet ist, mit „Friede sei mit dir!“ was hier soviel heißt, wie „beruhige dich!“ Als der auferstandene Jesus seinen verängstigten Jüngern begegnet, muss er sie beruhigen und ruft ihnen „Friede sei mit Euch!“ zu (Lukas 24,36). Boas grüßte die Ährenleser mit „Der HErr sei mit euch!“ (Ruth 2,4) und Joseph grüßte Benjamin mit „Gott sei dir gnädig!“
Zur Begrüßung verbeugte man sich je nach Unterwürfigkeit tief und küsste die Füße des Anderen oder fasste dessen Hand oder küsste dessen Bart (2.Samuel 20,9) oder man umarmte sich (1. Mose 33,4) oder man gab sich den Begrüßungskuss (Lukas 7,45; Matthäus 26,48).
Grußformeln je nach Tageszeit, wie „Guten Morgen!“, gab es in biblischer Zeit nicht. Im Neuen Testament sind die Grußformeln kunstvoll formuliert,...
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