MitgliederSEI GEGRÜSST!

Der Gruß ist bei den Juden ein Segenswunsch, verbunden mit der Frage nach dem Befinden und Wohlergehen des anderen.

von Israel Heute Redaktion |
Gruss
Gruss Foto: pxhere / Creative Commons

Der häufigste und älteste Gruß ist „Frieden und Segen! – Schalom uvrachah!“

In Richter 6,23 beruhigt der HErr den Gideon, der sich fürchtete, weil er dem HErrn begegnet ist, mit „Friede sei mit dir!“ was hier soviel heißt, wie „beruhige dich!“ Als der auferstandene Jesus seinen verängstigten Jüngern begegnet, muss er sie beruhigen und ruft ihnen „Friede sei mit Euch!“ zu (Lukas 24,36). Boas grüßte die Ährenleser mit „Der HErr sei mit euch!“ (Ruth 2,4) und Joseph grüßte Benjamin mit „Gott sei dir gnädig!“

 

Zur Begrüßung verbeugte man sich je nach Unterwürfigkeit tief und küsste die Füße des Anderen oder fasste dessen Hand oder küsste dessen Bart (2.Samuel 20,9) oder man umarmte sich (1. Mose 33,4) oder man gab sich den Begrüßungskuss (Lukas 7,45; Matthäus 26,48).

 

Grußformeln je nach Tageszeit, wie „Guten Morgen!“, gab es in biblischer Zeit nicht. Im Neuen Testament sind die Grußformeln kunstvoll formuliert, wie „Gnade sei mit Euch und Friede von Gott...

Israel Heute Mitgliedschaft

Werden Sie Mitglied

  • Alle Mitglieder-Inhalte lesen

    Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!

  • Kostenlose Zoom-Veranstaltungen

    Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!

  • Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben

    Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!