Am 69. Unabhängigkeitstag Israels war Oberfeldwebel Joana Chris Arpon unter den 120 Soldaten, die von Staatspräsident Reuven Rivlin für ausgezeichneten Armeedienst geehrt wurden. Noch in diesem Jahr werden Arpon und ihre Mutter die israelische Staatsbürgerschaft erhalten.
Arpons Mutter kam 1988 nach Israel, um als Kindermädchen zu arbeiten. Sie blieb, um ihre eigenen Kinder zu erziehen, nachdem ihr Mann das Land wieder verlassen hatte. In Israel geboren, fühlte sich Joana immer als zum jüdischen Land gehörig. Während viele Filipinos in den großen Städten Israels gruppiert wohnen, lebte sie mit ihrer Mutter und ihrem älteren Bruder im Moshav Mishmar Hashiva in Zentralisrael. An ihrer Schule in Rischon Lezion waren die beiden die einzigen philippinischen Schüler.
In der Regel dürfen Filipinos in Israel nur als Gastarbeiter leben, jedoch gehören Joana und ihr Bruder zu den Hunderten von philippinischen Kindern, denen die Regierung einen ständigen Wohnsitz im Land gewährt, was sich auch auf ihre unmittelbaren Familienmitglieder erstreckt. Indem diese Kinder in der Armee...
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