Gestern wurde von der israelischen Armee bekanntgegeben, dass es den israelischen Sicherheitskräften am 12. März gelungen war, einen Anschlagsversuch gegen die Marine zu vereiteln. Gestern wurde gegen Amin Saadi Muhammad Jumaa, einem Fischer, Anklage erhoben. Er ist ein Terrorist des Islamischen Jihad und soll einen Angriff gegen die israelische Marine geplant haben, bei dem auch die Entführung von Soldaten mit eingeplant war.
Bild: Das von der Marine gestoppte Fischerboot (Foto: IDF)
Soldaten der Marine stoppten ein Boot, dass sich außerhalb der erlaubten Zone aufgehalten hatte. An Bord sollen sich außer Jumaa noch neun weitere palästinensische Fischer aufgehalten haben. Auf diesem Boot wurden keine Waffen aufgefunden. Während des Verhörs wurde klar, dass mehrere palästinensische Boote für den geplanten Anschlag vorgesehen waren. Eines der Boote, das von der Marine gestoppte, sollte als Ablenkung dienen, während ein weiteres Boot das israelische Schiff mit Raketen angreifen sollte. Ein drittes Boot sollte dann die verletzten israelischen Soldaten entführen, um sie für Gefangenenaustausche zu verwenden.

Vor kurzem vergrößerte Israel die Fläche, in der palästinensische Fischer fischen dürfen, um weitere 120 Kilometer von der Küste entfernt. Israel unterscheide zwischen Terroristen und der Zivilbevölkerung, sagte der Befehlshaber einer Einheit. „Nicht jeder, der im Gazastreifen lebt, ist ein Terrorist. Es ist uns klar, dass ein großer Teil von ihnen praktisch Gefangene der Hamas sind. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass es Tausende von Terroristen gibt, die versuchen, uns zu schaden.“




